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1 (1777)
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242 Sternkunde bey den Griechen,

die Quelle, aus welcher -Homer, der sich auch wegenseiner geographischen Kenntnisse so vortrefiich auszeichnet,geschöpft hat. Aber Anaxünander bleibt deswegendemohngeachtet der erste Geograph.

Der berühmte Damville schließt aus einer Stelledes Drogenes Laerrms, daß Anarimander auchden Erdball ausgemessen habe*: allein unsers Erachtens istdieser Gedanke demAnapimandcr niemals eingefallen;und man hat hier gedachte Abzeichnung der bekanntenLänder ohnstreitig mit deren Ausmessung verwechselt.Auch findet man, daß einer so wichtigen Arbeit, wie dieAusmessung der Erde ist, von den alten Geschichtschrei-bern allemal mit Ruhm sehr ausführlich gedacht wird.Sollte denn nun diese allein die Aufmerksamkeit der Na-tion nicht auf sich gezogen haben ? Man kennt ja den Nario.nalstolz der Griechen, und sie würden dieses Unterneh.men ohne allen Zweifel nicht nur in ihren Geschichtsbü-chern, sondern auch auf ihren Jnnschrisccn und selbst inden Gedichten verewigt haben.

Aber das Verzeichniß der Erde war damals in sehrenge Grenzen eingeschränkt: denn man wußte nicht nurvon der ganzen südlichen Halbkugel nichts, sondern manwar auch der sämmtlichen Nordländer ganz unkundig.Daher blieb ihnen nichts, als ein langer Strich Landes,der sich etwa von dem caspischen Meere, bis an das west-liche Ende Europens erstreckte, übrig. Die Ausdehnungdieser Landcharte erstreckte sich also aus Morgen gegenAbend viel weiter, als aus Mitternacht gegen Mittag.Und dieß ist auch die Ursache, warum inan die erstereAusdehnung noch heut zu Tage die La rge, letztere hinge-gen, die Breite nennt.

Uebrigens muß das Verzeichnis; dieser wenigen Län.der bey dem Griechen demohngeachtet auf einer sehr gros-sen

* ller d>1elui'Si üinsrairer. x- 8Z-