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1 (1777)
Entstehung
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230
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2z« Sternkunde bey den Griechen,

und über deren Natur philosophirt haben. Da er nunsehr frühzeitig starb und seine unternommenen Arbeitennicht vollendete: so sagten die Dichter: jchhaeron konn-te den Wagen de6 Trcans nicht bis aa das Ende sei-ner Laufbahn bringen; er warf ihn um: und so mußteer denn freylich die Erde anzünden.

Aber dies war vorzüglich eine ganz sonderbare Fa-bel, daß die Sonne, aus Schrecken vor jenem grausa-men Mahl des Acretto in ihrer geraden Bahn aufge-halten wurde, und furchtsam zurück lief. Euripidesund einige andere Schriftsteller eigneten dem Arreusdie Entdeckung des eigenkhümlichen Laufs der Planeten,aus Abend gegen Morgen, zu. * Andere sagen: er ha-be die Ursache der Finsternisse gekannt; und da dieSon-ne bey ihrer Verfinsterung verschwindet, oder gleichsamunter zu gehen scheint: so hatte man durch gedachte Fa.bel diese natürliche Begebenheit, deren Ursache demArreus damals allein bekannt war, andeuten wollen.Allein ist es wohl wahrscheinlich, daß die Dichter der-gleichen nützliche Entdeckungen unter einem so entsetzli-chen Bilde verstellten? Arreus schlachtete seineeigenen Kinder und setzte sie seinem Bruder dein Thyc-sta zu essen vor. Was hat nun diese grausame Hand-lung, vor der die Natur erzittert, mit dem periodischenUmlaufe der Planeten für einen Zusammenhang?

§-

Sophokles eignete dem palamedes, einem dervornehmsten griechischen Helden vor Troja, die Ein-theilung der Nacht in verschiedene Nachtwachen zu: unddiese Abtheilnng soll ^alamedas nach den korrespon-direnden Sternböhen eingerichtet haben. Auch habedieser palamedcs, wie Sophekles behauptet, den

grie-

* tnüiu'i. c. 2 ;g. Kn-rK". 6sv!;r I.. I. p. 2 Z.

dritte. VrrmoloZ. c. I. p. 122.