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1 (1777)
Entstehung
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229
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und Philosophen der jonischen Sekte. 229

§. 4 -

Man pflegt den Ursprung der griechischen Götterleh-re auf verschiedene Art aus der Sternkunde herzuleiten:und mir wollen hiervon einige Beyspiele, ohne diesen Er-klärungen beyzupflichten, anführen.

Den Prometheus ließen die Dichter auf dem Kau-kasuS anschmieden, und ihm einen Geyer seine Leber, diestets aufs neue wuchs, unaufhörlich aus dem Leibe frcs.sen. Allein nach der wahren Geschichte soll Prome-theus, der, als ein tapferer Fürst, die Insel Kretabeherrschte, von seinem Vetter, dem Jupiter, ver-jagt worden seyn. Er floh nach Scyrhien auf denKaukasus und, beobchtete daselbst die Sterne. Umnun entweder sein unermüdeteö Bestreben nach dieser Wis»senschaft, oder den Kummer über den Verlust seinerHerrschaft abzubilden, schuf man einen Geyer, der ihmdie Leber fraß".

Lndymion, Dianens Liebhaber soll ein Astrono-me gewesen senn, der durch tiefes Nachdenken die un-gleichförmige Bewegung des Monds entdeckt und dieUrsachen davon erklärt hat* **.

Phaeton, welcher nach den poetischen Beschreibun-gen der Kutscher des Titans war, und, nachdem ermit seinem umgeworfenen feurigen Wagen die Erde an-gebrannt hatte, in den Po gestürzt worden seyn soll,war nach der Meynung deS plucarchs s ein Astrono-me und Fürst der Molosser, welcher ein große Dürre,die sein ganzes Reich verwüstete, voraus verkündigt ha-ben soll. Aber nach der Meynung des Lucians f f sollPhaeton bloß den Lauf der Sonne fleißig beobachtet,P z und

* La-m/e»-. ^kk. 1°. I. x. 120.

** IVr'»r»5. l.. II. c. Y.k LebanSbeschreibung des pyrrhus.j z Abhandlung über die Astrologie.