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1 (1777)
Entstehung
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228
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228 Sternkunde bey den Griechen,

Schaltpcriode det Persier: und letztere die drei,mal ge-nommene morgenländische Periode von zöoo Jahren.

Man führt zwar auch, mn ein hohes Alter der Ster-kunde bey den Griechen zu beweisen, insgemein den Sohndes vTepcuns, den Aricäus, wie auch die Tochter desChirons, oder die-Hjppo, und dieUlüuftk, oderdie Tochter des Alkmous an; letztere soll Ulysses inder Kenntniß von den Kreisen der Himmelssphäre unter-richtet haben: allein die ganze Sternkunde war damalsbey den Griechen überhaupt weiter nichts, als eine ziem-lich seichte Kenntniß jener künstlichen Himmelskugel.

Tirestas, dieser berühmte Astrologe, hielt die Ster-ne für belebte Wesen männlichen und weiblichen Ge-schlechts*; und diese Meynung ist eben nicht sonderba-rer als jene, nach welcher die alten Griechen die Quellen,oder den Ursprung irgend eines Flusses, zur heiligenWohnung wohlthätiger Gottheiten machten: denn dieersten Menschen hielten überhaupt alles, was sich be-wegte, für beseelt; und diese, ursprünglich orientalischeIdee, war auch mit nach Griechenland gewandert.

Uebrigens ist bekannt, daß Tlresias deswegen,weil er den Geheimnissen der Götter nachforschte, vondiesen mit Blindheit bestraft worden seyn soll* *. Manstehet aber leichte, daß sich dieser Astronome durch dasöftere Beobachten die Augen verderbt haben mag. DemGalliläns widerfuhr das nämliche Schicksaal auf glei-che Art, und wenn dieser zu den Zeiten des Tirestasgelebt hätte: so würde man diese Begebenheit ebenfallsvon dem Zorne der Götter hergeleitet haben; aber ver-folgt hätte man ihn damals gewiß nicht so, wie ihm imvorigen Jahrhunderte, das doch auch schon aufgekatthieß, leider in vollem Maße widerfuhr.

§. 4.

* >I)'rbolog. 1' III. p. zzy.

** lgilk. cle Is kbilolopble. 1 . I. p. 2lt>.