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1 (1777)
Entstehung
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218
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s l 8 Sternkunde bey den Aegyptl'ern.

der Sonne und des Monds in zwölf Theile oder Zoll zuHeilen; und der Ursprung dieser Gewohnheit ist leicht zufinden. Die Alten Heilten den Grad in 24 Zoll: * eswar also natürlich, daß sie den Durchmessern der Son-ne und des Mondes, welche beyde ohngesehr einen hal-ben Grad betragen, deren 12 zueigneten. Allein, esbleibt noch immer die Frage übrig: warum Heilten denndie Alten den Grad in 24 Zoll? Welche Aehnlichkeithat denn dieses Maaß, das von der Breite eines Fin-gers hergenommen ist, mit den himmlischen Körpern?Alle Völker des Alterthums, die Indianer, Chaldäer,Persier, und selbst die Aegyptier pflegten den Grad inH2 Theile zu Heilen. Warum bedienten sie sich nun inder Folge der Eintheilung in rr Theile? Die gemeineElle oder der Ellenbogen hatte in Asien, so wie in Aegyp-ten 24 Zoll oder Fingerbreiten: und es ist klar, daß dieEintheilung der Elle auf den Grad angewendet wordenist. Nun halten wir dafür, daß man diese Anwendungauf keine andere Weise natürlich und wahrscheinlich ma-chen kann, als wenn man den Gebrauch eines kreisför-migen astronomischen Werkzeugs, an welchem jederGrad eine Elle lang war, vorausseht; und dieses Werk-zeug ist genau der Zirkel oder die Krone des Osimandue.

Auch andere Nationen pflegten den Himmel nachEllen abzumessen. Die Chineser, welche noch ißt nur2 O Zoll auf ihre Elle rechnen, geben folglich dem Durch-messer des Monds und der <sonne 10 Zoll:** und dieAraber, welche die alten Gebrauche des Orients ge-sammlet hatten, berechneten ebenfalls zuweilen den Ab-stand der Sterne von einander nach Ellen.*** Wenn

man

* 1.1b. II. c. 7 - kllem.

Ilronornis. p.

** Ilecueil ä'oklerv. I'om. III. p. I88>

*** ?rek. clu Laral.