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1 (1777)
Entstehung
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216
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2i6 Sternkunde bey den Aegyptiern.

ser Pyramiden eingegrabene Jnnschrift zu beweisen.*Man sichet hieraus, daß sie zur Zeit des sicilianischenDiodorus wirklich ein Alter von Z40O Jahren gehabthaben mögen; und man kann hieraus sogar einen son«derbaren Synchronismen, nach welchem diese Zeit ge-nau auf die Epoche des zweeten -Hermes fallt, folgern:und diese fallt, wie oben gezeigt worden ist*auf dasJahr zz6r vor unserer Zeitrechnung. Diese Pyrami-den endigten sich oben in eine Horizontalebene, und aufdieser sollen, nach der Meinung des Proclus, f diePriester ihre astronomischen Beobachtungen angestellethaben. Allein, es ist fast unwahrscheinlich, daß manin einem ebenen und aller Orten offenem lande, wieAegypten war, Gebrauch von so hohen Sternwarten ge-macht haben sollte, f f Denn gleichwie das Hinaufstci-gen sehr langweilig und beschwerlich gewesen wäre: so konn-te man ja auch auf der platten Ebene, oder wenigstensauf andern gemeinen Gebäuden den ganzen Himmel leichtübersehen. Auch muß man nicht glauben, als ob manvielleicht diese erhabenen Gegenden um den Aufgang derGestirne desto eher zu erblicken, gewählt habe: denn indiesem heitern lande ist der Horizont stets mit dichtenDünsten begrenzt; und man kann die Sterne daselbstdemohngeachtet nicht eher sehen, als bis sie eine Höhevon etlichen Graden erreicht haben, fff' §- iS-

Unter der Pyramide bey Theben soll das Grabmaldes Königs Gsimanduas gewesen, und jjene berühmteüberaus große goldne Krone, welche im Umfange ;6;

hielte

* vesiuixt. ok rbe p^rsmiclr.

** Oben. Absch. §. 2 . f ln limseo.

ff Eie sind 466 pariser Fuß hoch. ölem. äe l'^csä.äez 8cien. 1761. p. 16.2

fff Niebtchr. Neisebeschreibung nach Arabien. Th. I'