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1 (1777)
Entstehung
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206
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2O6 Sternkunde bey den Aegyptkem.

und in diesen allen den albernen Kram aus den ägypti-schen Tempeln zusammengetragen: jene brauchbare undzahlreiche Beobachtungen, auf die er sich beruft, hater im Gegentheile gänzlich liegen lassen und der Verges-senheit nicht entrissen.

§- 'Z.

Dann versuchten es auch die Aegyptier den Abstandder Himmelskörper von der Erde zu bestimmen, pli-nius benachrichtigt uns, daß petostris und Necep-sos einen Grad der Mondbahn ans ;z Stadien, denGrad der Bahn des Saturns hingegen auf 66 oder dop-pelt so groß, und den Gradcher Sonnenbahn 49 bisso Stadien geschaßt habe: und hieraus würde folgen,daß Saturn nicht weiter als 264, dis Sonne 12z undder Mond 82 französische Meilen von der Erde entferntwaren. Dergleichen Bestimmungen sind nun sreylichabsurd und wir würden sie nicht angeführt haben, wenndie Jrrthümer in der Geschichte von dem Fortgange undErhöhung der Fähigkeiten deö menschlichen Geistes nichtauch unter die wahren Erfindungen eingeflochten werdenmüßten. Unterdessen muß man doch zur Entschuldi-gung der Aegyptier noch dieses gedenken, daß derglei-chen seltsame Ausmessungen ohnfehlbar in den allererstenZeiten ihrer Existenz unternommen worden seyn mögen.Man pflegt sie in die Zeiten des Sesostris * zu sehen:und vielleicht sind sie noch älter. Die Wissenschaftenwaren ebenfalls einmal, wie alle Menschen, in dmStande der Kindheit. Wenn man einen erwachsenenstarken Menschen schnell dahin lausen siehet: so bedenktman nicht, daß er sich ehemals, da er allererst die Wie-ge verließ, überall, um nicht zu fallen, anhalten mußte;und wenn man auf die ersten Entwickelungen der Fähig-keiten des menschlichen Geistes Rücksicht nimmt: so muß