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1 (1777)
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193
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Sternkunde bey den Aegyptiern. 19z

hieraus schließen wir, daß diese Benenung der Tage auseiner gemeinschaftlichen Quelle herfließen muß.

Uebrigens erhellet aus verschiedenen Gründen, daßdie alten Aegyptier ebenfalls Jahre aus 50 Wochen oderz 50 Tagen gehabt haben müssen.*

§. 4.

-Hermes, der Chaldäer, dessen Geburtsort Calo-vaz war, gieng wahrscheinlicher Weise um das Jahrzz6r vor Christi Geburt nach Aethiopien. Hier legteer den Grund zu allen nachmals daselbst florirenden Wis-senschaften. Er führte die orientalische ReligionSverfas-sung bey dieser Nation ein, und,lehrte ihnen die zwölf ober-sten Götter anbeten; denn die Aethiopier hakten bishernur den sieben Planeten göttliche Ehre erwiesen. Erbrachte ferner die morgenländischen Hieroglyphen, inwelchen die Grundsätze der Religion und Sternkunde ein-gehüllet waren, mit dahin, und legte, mit einem Wor-te, in den Tempeln der Aethiopier Asiens Geheimnissenieder. Dann hieng er an dergleichen heiligen Orten stei-nerne Tafeln auf, und grub in dieselben die vornehm-sten Grundsätze der Religion. Diese Tafeln nannte manin Aethiopien Stelas, in Aegypten hingegen Thoith:denn Hermes hieß bey den erstem Sceles, bey denletztem hingegen Thoth. Hierauf gab er den Aethio-piern den Herkules, das Sinnbild der Sonne, zumGott. Daher entstanden die Städte DiospoliS und Hi-liopolis: und die« bloßen Namen geben schon zu erken-nen, daß man daselbst diesen Gott oder die Sonne zu-erst angebeket hat. Er machte den Aethiopiem fernerdie Buchstaben oder das Alphabeth bekannt. Endlichwar er auch der erste Astronome unter den Aethiopiem.Aber er hatte ohne Zweifel, die aufdei, asiatischen Monu-menten zurückgebliebenen Trümmer der Sternkunde jenes

alten