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1 (1777)
Entstehung
Seite
180
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Igo Sternkunde der Persrer und Chaldäer.

bekannt gewesen ist? Man weist, daß ihre bürgerlichenJahre in der runden Zahl von ztiz und einem Viertels-tage bestanden. Ob sie nun wahrgenommen haben, daßdiese Dauer um einige Minuten zu lang war, ist unszwar unbekannt: allein, wenn man 20 Minuten und1-7 Sekunden für die Bewegung der Sterne von demangezeigten Jahre abrechnet: so bekömmt man ein tro-pisches Jahr von Tagen, 4 Stunden, ;c> Minu-ten , 4z Secunden: und dieses ist von dem Jahre derIndianer nur um i> Secunden unterschieden.* Alsoist das erstere allerdings ein Sternjahr gewesen, unddie alten Chaldäer haben die Bewegung der Firster-ne gekannt.

Bey den Persiern, die ohnfehlbar alter als die Chal-däer sind, findet man ebenfalls Spuhren von dieser aller-dings feinen astronomischen Kenntniß. **

UebrigenS begreift man leichte, wie die Chaldäer indieser Wissenschaft von dem Fortrücken derFirsterne ebenso gut, als die Chineser, epcelliren konnten. Denn dasie sich über neunzehen Jahrhunderte lang mit Beobach-tungen der Sterne beschäftigten und den Tag, in wel-chem ein jeder merkwürdiger Stern ans den Sonnenstra-len hervorkam, anmerkten: so mußten sie nothwendigwahrnehmen, daß dieses nach neunzehen Jahrhunder-ten ben einem jeden Sterne um etwa zwanzig Tage spä-ter geschah.

Sie hatten ferner die Sterne in ihre Bilder abge-theilet und deren Stellung am Himmel mit den Colu-ren der Sonnenwenden und Nachtgleichen verglichen.Nun veränderten sich diese Stellungen in einer Zeit vonfünfzehn oder zwanzig Jahrhunderten viel zu merklich,als daß sie hierauf nicht sollten aufmerksam geworden

seyn:

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* tvlr. 7c- 6e»rr7. äs I'/Vc»äemie ä« Lclsn. 177?-

* * 2ten Band. 4. Absch» §. 44-