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1 (1777)
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179
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Sternkunde der Persier und Chaldäer. 179

kundigen ausgespähet und sich dieselben zu Nutze ge-macht : oder sie schlossen dieses aus ihren eigenen Be-obachtungen; die ersiere Meynung hat viel Wahrschein,lichkeit vor sich, * und die letztere auch; wir wollen nurnoch die Wahrscheinlichkeit der leßtern beleuchten. Man-che Kometen waren lange Zeit sichtbar und bewegten sichalle Tage, wie die übrigen Sterne, aus Morgen gegenAbend; und dieses konnte die Astronomen leichte auf denGedanken von der beständigen Dauer der Kometen lei-ten. Man zeichnete die Beobachtungen auf; dann sahendie Nachkommen vielleicht an eben dem Orte des Him-mels einen, dem erstem ähnlichen Kometen: und manschloß auf seine Zurückkunst. Man stehet leicht, daßsie hierinne oft geirrt, und einen ganz andern Kometenfür den erstem werden gehalten haben. Allein durch die-sen Jrrthum wurden sie doch in ihrer Meynung, die ansich allerdings wahr und richtig ist, immer mehr undmehr bestärkt. Und man siehet hieraus, wie auch zu-weilen Wahrheit von ohngefehr aus Jrrkhümern fliestsen kann.

§. 15.

Von einer andern wichtigem astronomischen Kennt-niß der Chaldäer benachrichtigt uns Herr Monrü-cla:** und diese bestand in der Kenntniß von dem schein-baren Fortrücken der Fixsterne aus Abend gegen Morgenin Rücksicht auf die Punkte der Nachtgleichen. Dennnach dem Berichte des Albacegnius sollen die Chal-däer das Jahr auf z6; ^age 6 Stunden und l i Mi-nuten gesetzt haben.*** Was will man nun wohl die.sem Jahre für einen Ursprung andichten, wenn mannicht annimmt, daß ihnen die Fortrückung der FixsterneM r bekannt

* atcn Band. z. Absch. §. 16.

** Dill. cles dlsrdemariguer erc- 1. I. x. 6l.

*** De Lcienrls Kellsrum. c. 27.