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1 (1777)
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174 Sternkunde der Persier und Chaldäer.

babylonischen Thurms gleichsam auf der Schildwachsgestanden und bey der Geburtszeit eines Kindes den Auf-gang und den Stand der Gestirne überhaupt ange-zeigt habe.

§. 12 .

. Die Chaldäer hielten diese Beobachtungen für sehralt: denn als Alexander nach Asten kam, da warensie schon, wie man zu Babylon sagte, seit 47^000 Jah-ren ununterbrochen fortgeseßet worden: und der Geschicht-schreiber Bcrosns gab ihnen so gar ein Alter von-490000; Epigenes hingegen, von 710000 Jahren.Nun bat man die Chaldäer wegen dieser großen Zahlvon Jahren ihres astronomischen AlterthnmS der Un-wahrheit und eines eiteln Stolzes beschuldigt: alleindieß war ein unbilliges Urtheil: man fallete es, weilman die wahre Beschaffenheit dieser Zahlen nicht ver-stand. Sie bestehen nicht aus jährlichen, sondern austäglichen Sonnenrevolutionen: das heißt, sie enthaltenbloß Tage. Denn ans der Nachricht des Epigcnserhellet, daß diese Beobachtungen aus Ziegelsteine einge-graben wurden; und vielleicht rechnete man anfangs aufjeden Tag einen solchen Ziegelstein: aber in der Folgeward die Zeit durch die Anzahl gedachter Steine ausge-druckt. Wenn man also annimmt, daß die 720000Jahre des Epitzeneo bloß Tage sind: so kommen ohn-gesehr 1971 Sonnenjahre; und dieses stimmt mit derErzählung des Simplicius, nach welcher Callifthe-nes dem Aristoteles eine l90g jährige Reihe von Be-obachtungen zuaeschickt hat, überein. Nun sind dieseBeobachtungen ohne Zweifel noch langer fortgesetzt wor-den: folglich hat Epiczenes, der erst nach den ZeitenAlexanders und Callisthenes lebte, allerdings nocheinige Jahre mehr angeben müssen. Also haben dieseBeobachtungen, nach der Rechnung des Epigeneo undLallisthenes Lrzg. Jahr vor Christi Geburt ih-ren