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1 (1777)
Entstehung
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173
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Sternkunde der Persier und Chaldäer. 17z

Ein beträchtlicher Theil astronomischer Arbeiten derChaldäer bestand in Beobachtungen der Sonnen - undMondverstnsterungen: eine andere Klasse hatte wahr-scheinlicher Weise die Erscheinungen der Planeten oderihr Vorrücken aus den Sonnenstralen am Morgenhori-zonte, zum Gegenstand. Man beobachtete ferner dasZurücklaufen, den scheinbaren Stillestand, das Vor.wärtsgehen, und die Zusammenkünfte der Planeten»Allein die meisten Beobachtungen betroffen doch ohn-fehlbar bloß den Aufgang und Untergang der Sterneüberhaupt. Und diese Gewohnheit verbreitete sich ohneZweifel aus Chaldäa nach Griechenland oder auch viel-leicht nach Aegypten. Durch die Beobachtungen vondem Aufgehen und Untergehen der Sterne wurden dieGründe der natürlichen Astrologie gelegt. Denn die Ein-wohner von Cilicien, und die Bewohner des GebirgesTaurus beobachteten den Ausgang des Hundsterns sorg,fältig:* ** und durch dessen Erscheinung wurde ihnen dienahe bevorstehende Aerndte oderauch die Ankunft gefähr-licher Krankheiten, die ganz natürlich von der allzu gros-sen Hihe entstanden, kund gethan. Da übrigens dieWitterung in diesen Gegenden sehr regulär abwechselt:so konnten sie auch diese durch die Erfahrung aus demAufgehen der Sterne auf einige Zeit vorher bestimmen.Dieß ist es, was wir natürliche Astrologie nennen.

Allein, man bediente sich auch derselben zur Stern-deuterey: und Diodorus Giculns" benachrichtigetuns, daß beständige ein Sternkundiger auf der Höhe des

babylo-

* Wenn von dein Aufgange oder Untergange der Ster-ne die Rede ist, so verstehet man hier allemal entweder daSHervorgehcn derselben aus den Sonnenstralen des Mor.gens, oder ihr Verbergen hinter die Sonne des Abends.Ueberscncr.

** bull, uiüverk.l'. I. l.. II.