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1 (1777)
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169
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Sternkunde der Persicr und Chaldäer. 169

sorimis * gedenkt auch noch überdieß einer eigentlich sogenannten chaldäischen Periode von zwölf Jahren , lindgiebt zugleich die Nachricht, daß sie sich nicht nach derBewegung eines Gestirns richte, sondern vielmehr bloßastrologisch sey: denn sie sey die Periode der fruchtbarenJahre, des Mißwachfes, und ansteckender Krankheiten.Aber hierinne können wir dem Lensorinus keinen Glau,ben beymessen: denn man findet keine Periode in denZeitrechnungen der Alten, die sich nicht auf irgend eineastronomische Beobachtung beziehet; und so ist es auchhier: denn Jupiter vollendet seinen Lauf in zwölf Jah-ren uird fünf Tagen. Hieraus könnte man nun schonauf den Ursprung gedachter Periode schließen: allein wirfinden noch mehrere Beweise unserer Meynung. Denngedachte Periode ist nicht nur den Chaldäern, sondernauch allen asiatischen Nationen eigen * Nun hat man

ein jedes dieser zwölf Jahre mit dem Namen eines ThiereSbelegt; und da Jupiter in einem Jahre ohngefehr einZeichen des Thierkreises durchlauft: so ist es sehr wabr-scheinlich, daß die Benennungen jener zwölf Jahre, diealten Namen der Zeichen des Thierkreises sind: denndieß waren ursprünglich lauter Namen der Thiere.-**Und hieraus erhellet, daß, da Jupiter in jedem Jahre,bei- einem der zwölf Thiere erschien, der Ursprung dieserPeriode von,dem Umlaufe des Jupiters hergenommenseyn muß.

§. io.

Es ist'.ausser allem Zweifel, daß die Chaldäer dieEintheilung des Tages in sechzig Theile, so wie alle an-dere Völker in Asien, gekannt haben; und da BerosusL 5 die

* Oe 6>e nslsli. c. 18-

* * Oe Omenllmione kemp. Oib. II. ic6.

ferner; 2enll ^vecks. 1°. I. ksrr. .1. x. i6o. und 2tenBand. z. Msch. §. 26.

*'* isten B. 2. Msch. §. 6.