Von der Sternkunde nach der Sündffuth. 147
des Wassermanns befand, oder schon vorher daselbst be-funden hatte; findet nun das letztere Statt: so folgt,daß die Wintersonnenwende, zur Zeit der ersten Einthei-lung des Thierkreises, in den ersten Grad der Fische ge-fallen seyn muß.
§- 25.
Kayser ^ao, welcher um das Jahr az^vorChri-fti Geburt regierte, nahm die Sternkunde in besonder»Schutz. Er befahl den Meßkünfllern, den Lauf desMonds und anderer Gestirne zu beobachten. Und diesemußten das gemeine Volk von den Jahreszeiten unter-richten. Man sichet aus einer Stelle des Buchs Chou-king, welches zu den Zeiten des Fas selbst verfassetworden ist, daß die Chineser damals aller vier Jahre einJahr von z66 Tagen hatten, und man sichet leicht,daß dieses ein Schaltjahr gewesen seyn muß. Das näm-liche Buch erwähnet einen Schaltmonath, der bey ih-nen, um ihr Mondenjahr mit der Bewegung der Son-ne übereinstimmend zu machen, üblich war.* Uebrigensscheint es nicht, als ob ihre Kenntniß von dem z66kägi-gen Schaltjahre, auf den Kalender angewendet wordensey: ihr gemeinesIahr halt z Z4Tage: und das Schalt,jahr Z84-
§. 26.
Unter der Regierung des Chsu — Ring, dasheißt, 2169 Jahr vor Christi Geburt, ereignete sicheine große Finsterniß. Diese Finsterniß ist, weil manin keiner Geschichte die Beobachtung oder Bemerkungeiner altern ausgezeichnet findet, von großer Wichtigkeit;sie bestätigt die Richtigkeit der chinesischen Zeitrechnung,und kostete verschiedenen Sternkundigem das Leben: dennsie hatten dieselbe entweder gar nicht, oder doch nicht ge-nau auf die Zeit', in welcher sie entstand, vorherverkün-
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