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1 (1777)
Entstehung
Seite
146
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l ^6 Von der Sternkunde nach der Si'mdfluth.

man bisher geglaubt hat, ausaebreitek war: ißt wollenwir nur zween Grunde zum Beweis unserer Mei i ungaus der chinesischen Geschichte anführen. Herr lerhat auf seiner Reise nach den Morgenländern zu Eon-stantinopel vernommen, daß sich unter den arabischen oderpersischen Handschriften, die mau damals in der Bü-chersammlung des Sultans aufbewahrte, ein altes astro-nomisches Buch befand: und die darinne vorgetrageneLehren gründeten sich auf den Gebrauch der Magnetna-del. Diese, in Persien oder Arabien gleichsam vergra-bene Kenntniß wird also noch unter diejenigen zu rechnenseyn, welche sie von den Alten, ohne den Gebrauch dar-von zu kennen, geerbt haben.

Käufer Chuein verfertigte auch im Jahr 251z vorChristi Geburt, Tabellen für die fünf Planeten. Esist merkwürdig, daß er, zu Folge der Nachricht des Pa-ter Martini, wegen seiner gründlichen Kenntniß in derSternkunde auf den Thron erhoben worden ist.

Dieser Prinz beobachtete ferner die Zusammenkunftder fünsPlaneten: dieß ist eineErscheinung, welche man insJahr 2 449 ftßt. * Dann nahm er sich auch vor, denAnfang des Jahres auf den ersten Tag des MonakhS,in welchem der Neumond nahe bev dem 1 ;ten Grade desWassermanns siel, festzusetzen: dieß geschah. Und die-ser Gebrauch, der sich jedoch zuweilen einigermaßen ver-ändert hat, ist noch heut zu Tage üblich. Daher kömmtes auch, daß die Chineser diesen Kayser, den Vater desKalenders nennen.'"

Die Chineser fangen ihr Jahr zur Zeit des Winter-sonnenstillstandS an: lind aus gedachter Einrichtung desKaysers Chueni kann man eine sehr wichtige Folge zie-hen; es ist nämlich gewiß, daß sich die Wintersonnenwendeentweder erst zu den Zeitendes Chueni im > zten Grade

des

* 2len Band« z. Absch. Z. -z. ** 1.I. x. 5».