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1 (1777)
Entstehung
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115
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Von der Ster nkunde nach der Sündflulh. 115

halten wir dafür, daß man unter den nordischen Ster-nen eigentlich den Himmelswagen, oder die Hellen Ster-ne des großen Bares, verstehen muß: denn die Chine-ser halten dieses Gestirne für eine Gottheit, welche Glückund langes Leben unter die Menschen auötheilet. Diechinesischen Kayser sowohl, als deren Gemahlinnen undKinder, beten dieses Gestirne nicht nur in gedachtem Tem-pel , sondern auch in ihrem Palais selbst, an. Aber indiesem Tempel sichet man weder Statuen noch Gemähl-de, sondern bloß eine viercckigte Leinwand, die, nach Artder alten Diplomen oder Bücher, an einer Rolle her-ab hangt. Dieses leinene Tuch ist mit einer überausprächtigen und kostbaren Einfassung umgeben: und aufdieser stehet die Innschrift: dem Geist und Gorcpetou. * PetouS sind Namen, mit welchen mandie nördlichen Sterne überhaupt bezeichnet. * *

Allein, sollte man nicht etwa auf die Muthmaßunggerathen, daß dieser Tempel vielmehr dem Nordlichte,als dem großen Bare geheiligt seyn könnte? Der Namedesselben scheint dieser Mcynung allerdings zu entsprechen.Und warum hakte man nur allein diesen nördlichen Ster-nen die Ehre, sie zu vergöttern, erwiesen? Sie habenja vor den übrigen großen Sternen eben keinen Vorzug?Das Nordlicht hingegen, diese feurigen Kronen, diesewunderbaren Gestalten, und diese schießenden Lichtstralenkonnten gedachtem Volke viel eher eine darunter verborgeneGottheit vermukhen lassen. Die unwissenden Chinesermachten also die nördliche Gegend zum Thron ihrer Gott-heit eben so, wie, nach der scharfsinnigen Konjektur desberühmten Mairan, die Griechen den Olymp deswegenzur Wohnung ihrer Götter machten, weil sie hinter die-sem Gebirge das Nordlicht herauf steigen sahen, und

H r weil

* pe Heist Mitternacht, und Ton oder' Tgs, Stern.

** kelrmon äs p. 346.