Von der Sternkunde nach der Snndfluth. i 05
in dem ätherischen Raume bewegen, wären durch ver-ständige und mächtige Wesen belebt.
Aus der Zahl der sieben Irrstirne, welche die siebenersten Gottheiten gewesen sind, entstand die Ehrerbietungund der Aberglaube aller Nationen, besonders aber dermorgenländischen Volker, für die siebenfache Zahl. Ausdieser Zahl, oder aus den sieben Planeten sind nicht nurdie sieben obersten Engel, welche die chaldäische, per-sische rmd arabische Theologie lehrte, sondern auch diesieben Pforten in der Theologie des Mirhra, durchwei-che die Seelen, um in den Himmel zu kommen, paßi-ren mußten, und endlich die sieben Welten der Reinigungbey den Indianern hergeleitet worden. Die mündlicheÜberlieferung folgte vielleicht auf die geschriebene Ge-schichte. Und man kann sich leicht vorstellen, wie dieUnwißenheit, durch den Mißbrauch der astronomischenSprache, die Ideen verunstaltet hat. Man hatte denPlaneten den Namen der ersten berühmten Menschen ge-geben ; man verwechselte den Genius,als den Beweger deSPlaneten, mit der Person, von welcher der Planete denNamen hatte: dieses waren die ersten Vergötterungen.Da die Planeten nicht aus dem Thierkreise herausgehen,so bildete man sich ferner ein, daß sie das Regiment überdie Gestirne, die sich im Thierkreise befinden, habenmüßten. Die Chineser, welche acht und zwanzig Stern-bilder hatten, benennten jede O.uaterne derselben mit demNamen je eines der sieben Planeten*. Die Aegyptier ließendieselben auf gleiche Weise über die zwölf Zeichen desThierkreiseö herrschen. Allein, da ihre Anzahl nicht zu-reichend war, so thaten sie zu den sieben Planeten, dieNatur** überhaupt genommen, um.über ein achtes
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* IliK. äe 1» Obine. 1. I. p. gH. Xlemoires
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*.* Clemens?^lex. Isdlonsk^. kroleg. x. 6l.