Von der Sternkunde nach der Sündfluth. »or
den ersten Wohnplätzen der Menschen entfernte, hat die,vor ihrer Auswanderung vorhergegangene, Zeiten nachverschiedenen Revolutionen, und zwar den Denkmälernzu Folge gerechnet, welche sie hierüber zu Rathe gezo-gen hat. Daher kömmt es, daß die Zahlen der Jah-re, nach welchen man die alten Zeiten eines jeden Volksberechnete, zuweilen ungemein verschieden sind, unddaßzugleich diese so verschiedene Zahlen wohl übereinstim-men, sobald man sie auf diese verschiedene Zeitrechnun-nungen zurücke leitet.
Eben dieses letztere hat uns zu der Untersuchung jenerUebercinstimmung, mit welcher wir uns im ersten Ab-schnitte beschäftigten, Anlaß gegeben: eine Überein-stimmungen welcher alle Völker des Alterthumö darinneüberein zu kommen schienen, baß sie diesen entfernten Zei-ten , wovon sich die Tradition noch nach jenen unglückli-chen Zufällen der Erde erhalten hat, eine Dauer von22 bis 24 Jahrhunderten zuschrieben. Wenn aberauch diese Rechnungen um ein oder zwey Jahrhunderteunterschieden sind: so macht doch dieses hier im Grundenichts aus; denn es ist mehr als wahrscheinlich, daß sichdie angenommene Rechnung dieser verschiedenen Revo-lutionen nicht genau mit der nämlichen Epoche anfangenoder endigen konnte.
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Der Ursprung der fabelhaften Erzählungen laßt sich
wohl am besten von der Zerstreuung der Menschen her-leiten. Uebelverstandene Hieroglyphen, übertriebeneErzählungen, und der Geschmack des Menschen an demWunderbaren, sind davon die natürlichen Quellen. Mankann, wie Herr Courr de (Nebelain gethan, den Ur-sprung verschiedener dieser Fabeln von der Sternkundeherleiten. Allein, zu Folge unsers Grundsatzes, daßjede Fabel gleichsam ein Schleyer der Wahrheit ist, un-terscheiden wir das einfache und natürliche von dem,
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