82 Von der Sternkunde vor der Sündfiuth.
senn; üe batten ihre Wissenschaften bloß von einemgemeinschaft ichen Lehrer erhalten.
Der Ursprung gedachter zwoen Abheilungen desThü rkreises laßt sich schon deswegen, weil sie überausalt sind, einem Volke zueignen, welches vor allen an-dern vorsiergieng: ja man kömmt durch dergleichen Be-tracl-tunaen auf die Gedanken, daß dieses älteste Volkin der That die erste Quelle des Lichts gewesen ist, wel-ches sich in der Folge über die ganze Erde verbreitet hat.
Hermes, welchen Manecho* vor die Zeiten derSünt fluch hinaus seht, soll, wie einige dafür halten,den Thierkreis in zween, vier, zwölf und sechs unddrey-ßiq Thcile getheilet haben. Von diesen Abthellungenbeuiö nete die erste den Raum des Thierkreises, welchendie Sonne von einer Nachtgleiche oder Sonnenwendebis zur andern durchlauft; die zwote bezog sich auf dievier Jahreszeiten; die dritte betraf die zwölf Zeichen desThierkreises; und die vierte machte aufs neue in jedemdieser Zeichen drey Unterabtheiluugen. Allein, da dasAlter des Hermes, oder vielmehr das Zeugniß desManechon einigem Zweifel ausgefeht ist: so wollenwir das hohe Alter der Eintheilung deö Thierkreises nochaus andern Gründen herzuleiten suchen.
Eudoxns, ein griechischer Astronome benachrich-tigt uns, daß die Sonnenwenden und Nachtgleiche» zuseiner Zeit in der Mitte des Widders, des Krebses, derWaae und des Steinbocks festgesetzt waren: und wirwerden in der Folge sinden, daß diese von dein Eudo-xus angegebene Bestimmung lange vor seiner Zeit undzwar ohngefehr im Jahrhunderte des Chirons, oderi g) z Jahre vor Christi Geburt gemacht worden seynmuß. * * Ißt wollen wir nur dieses bemerken, daß die-jenigen, welche gedachte Eintheilung einführten, den
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* Hnceürtt. x- 40. ** atm B- 9. Absch. §. z6. u. f.