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1 (1777)
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Von der Sternkunde vor der Sundfluth. 77

warum die Resultate ihrer Beobachtungen so akkurat, wiebereits oben gezeigt worden ist, ausfallen konnten.

Aus angeführten Gründen wird ferner klar, daßman den Bewohnern der ersten Welt große philosophischeKenntnisse und sonderbare Entdeckungen in allen Artender Künste und Wissenschaften zuschreiben muß. War-um sollten wir nun nicht schließen, daß sie die Revolu-tionen der Sonne und des Monds ebenfalls hinreichendgenau untersucht, und daraus die bequeme Periode vonüoo Jahre» entdeckt haben sollten?

§. 8 .

Bey dieser Periode, bey dieser genau bestimmten Langedes Jahrs von z6; Tagen s Stunden, Minutenund z6 Seeunden, waren Einschaltungen nothwendig.Das Jahr hatte ohne Zweifel zwölf Monathe von goTagen, wozu man noch fünf Tage am Ende des letztenMonaths rechnete, und dieses wegen der, bey verschie-denen Völkern, eingeführten Gewohnheit, die sogar inden Morgenlandern wahrscheinlicher Weise allgemein ge-wesen ist. Allein, 600 Jahre, jedes von z6; Tagenmachen nur r 19000 Tage, und die gedachte Periodeenthalt deren gleichwohl 219146: es waren also 146Tage auf irgend eine Art eingeschaltet. Die natürlich-ste Einschaltung, deren man sich damals gewiß bedie-net hat, ist alle vier Jahr einen Tag einzuschalten, wieman noch heut zu Tage verfahrt. So hat man schonvor uralten Zeiten in China verfahren: die Indianerkennen diese Methode, und selbst in Aegypten findet manSpuhren davon. Es wäre überfiüßig zu wiederholen, daßeinerlei) Art zu verfahren, wenn sie bey verschiedenenVölkern ausgeübt wird, eine gemeinschaftliche Quellehaben muß. Und da wir hier eine Einschaltung nöthighaben, so ist es natürlich, diejenige anzunehmen, diebey verschiedenen Völkern im Gebrauch war.