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1 (1777)
Entstehung
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62
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62 Von den ältesten astron. Entdeckungen.

Theil der Sonne allezeit sichelförmig gekrümmt erschien;man sah ferner, daß der Mond an dem Tage einer Son-nensinsterniß neu war und daher entweder an dem Orteder Sonne selbst oder wenigstens sehr nahe bey ihr ste-hen mußte; auch wußte man, daß der Mond eine Ku-gel und undurchscheinend war: daher schloß man aller-dings, daß der Mond zur Zeit einer Sonnenfinsternißvor der Sonne stand. Mit der Erklärung der Mondfin-sternisse hielt es schon schwerer: denn man stellte sich dieErde immer zu groß vor und man konnte anfangs garnicht begreifen, warum die Erde den Mond nicht zu allenZeiten des Vollmonds verfinsterte und warum der Mondnicht zu allen Zeiten des Neumonds vor die Sonne zustehen kam. Ja es gab sogar einige Völker, die nocheinen besonder» dunkeln Körper erdichteten, von welchemsie behaupteten, daß er am Himmel unter der Sonneund dem Monde herumlaufe und ihnen ihr sicht zuwei-len entzöge.* Allein bey aufgeklärtem Nationen desAlterthums kam man doch gar bald auch auf die wahreUrsache der Mondfinsternisse; und was den andern Ein-wurf anbetrifft: so konnte man ihn freylich nicht eher be-antworten, als bis man einen hinreichenden Begriffnender Bahn des Monds, von deren Neigung gegen dieEkliptik und von dem Knoten hatte: denn alsdann sagteman: deswegen kann nicht jeder Neumond eine Son-nenfinsterniß verursachen, weil nicht jeder Neumond ge-rade unter der Sonne stehet, das Heist, weil nicht jederNeumond in den Knoten fallt.

§. 19.

Man fand also endlich, daß sich der Mond ausAbend gegen Morgen in einem Kreise bewegte, der ge-gen die Sonnenbahn eine Neigung hatte, und diese inzween Punkten, welche man die Knoten nannte, durch-kreuzte;