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1 (1777)
Entstehung
Seite
57
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Von den ältesten astron. Entdeckungen. 57

auch die davon zuerwartetcn Vortheile: und diest neueSphäre versprach einen überaus großen Nutzen: undum diesen zu erhalten, mußte man sich diese Kugel mitdem Himmel stets übereinstimmend zu stellen, befleißigen.

Anfangs suchte man also vermittelst dieses Werkzeugsdie Punkte der Nachtgleichen und der Sonnenwenden amHimmel zu jederzeit des Tages zu bestimmen: und wirwollen untersuchen, wie dieses bewerkstelliget werden konn-te. Dian stellte die Are der künstlichen Sphäre so,daß sie gerade auf den Nordpol wieß; man drehete denPunkt der Sphäre, in welchen der WinterkoluruS dieEkliptik durchkreuzte an dem Tage der Wintersonnen-wende bey Untergange der Sonne gerade gegen sie: undder Ort des Himmels, auf welchen der entgegengesetzteDurchschnittspunkt dieser metallenen Ekliptik zeigte, warder Ort des Sommersonnensiillstandes:. und so umge-kehrt. Aber man wollte diese Gegenden gern durch diedaselbst befindlichen Sterne andeuten: und diese sah manbeym Untergange der Sonne noch nicht; daher nahmman ohne Zweifel den Mond zu Hilfe. Nämlich: manbemerkte auf der Sternkugel den Punkt des Himmels,in welchem der Mond beym Untergange der Sonne ausdem Mittelpunkte der künstlichen Himmekssphäre gese-hen wurde: sobald nun die Sonne, um die Sterne zu er-kennen, tief genug unter den Horizont getreten war: dannrichtete man den angemerkten Punkt wieder gegen denMond: und auf solche Art mußte der Sommerfonnen-stillstandspunkt auf der Kugel gegen den nämlichenPunkt am Himmel gerichtet seyn und den Stern, beywelchem die Sonne im längsten Tage nach ihrer Rück-kehr stehen würde, anzeigen. Auf gleiche Art bestimm-te man auch die Sterne, bey welchen die Sonne an denTagen der Nachtgleichen stand, und andere mehr. Dennso sagte man zu Folge dieser Beobachtungen: Siriuskömmt in einer Zeit von vier Tagen nach der Sommer-D 5 sonnen-