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1 (1777)
Entstehung
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56
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56 Von den ältesten astron. Entdeckungen.

Man bemerkte ferner, daß der Aequator den gan-zen Himmel in die südliche und nördliche Halbkugel thei-lece; man hatte die merkwürdigen Sterne schon miteigenthümlichen Namen belegt: und die Punkte deSHimmels, in welche!, sich die Sonne um die Nachkglei»chen befand, vermittelst einiger solcher Sterne nur aufein ohnqefehr bestimmt: aber da man ißt die Punkte derNachkgleichen, durch Hilfe der beyden Durschnitke, wel-che die Ekliptik im Aequator bildete^ weit genauer alsvorher kannte: so konnte man nun auch alle Punkte desHimmels, die in gedachten Tagen mit der Sonne zu-gleich in den Meridian kamen, bestimmen. Man leg-te daher noch einen Zirkel, welcher durch die Pole undgedachte Durckschiüttspunkte des AequatorS gieng, umdie künstliche Himmelskugek; dieser durchkreuzte jenen,welchen man schon vorher durch die Pole und die Punkteder Sonnenivenden gelegt, und den Meridian gencnnthatte, recht winkelicht: und auf solche Art entstanden dievier Hauptmeridiane, welche man die Coluren nennet.Diese zrvey rechtwinkelicht durcheinander gesteckten Meri-diane nebst dem Aequator und der Ekliptik wurden aneine Are, welche durch die einander entgegen gesetztenDurchschnittspunkte der Meridiane gieng, befestigt: undnun stand derEntwurfjcner alexandriiiischenKreiskugcl da.

Gedachte alexandrinische Kreiskugel mag nun nachdem Modell jener kleinern Sphäre, die Atlas oderLhiron getragen haben soll, verfertigt worden seyn, oderman mag diese nach jener gemacht haben: so ist dochgewiß, daß eine von beyden überaus alt fern muß: undAtlas muß, wie aus dem obigen ersten Abschnitte er-hellet, eine Kenntniß von der Einrichtung dieser Kugelbesessen haben.

§. ' 5 -

Gleichwie nun die Vollkommenheit eines Werkzeugserhöhet wird, in eben diesem Verhältnisse vermehren sich

auch