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1 (1777)
Entstehung
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40 Von den ältesten astron. Entdeckungen.

sogleich die große Frage: was macht wohl die Sonnedes Nachts und wo befinden sich die Sterne am Tage?dieses zu beantworteil, wurde gewiß viel Zeit erfodert;und die Frage konnte nicht eher, als bis man von derballförmigen Gestallt der Erde überzeugt war, entschie-den werden. Man weiß ja, daß viele Wrltweise selbstglaubten, die Sonne würde des Nachts in das Meer ver-senkt, und die Sternen verlöschten des Morgens, umam Abende wieder angezündet zu werden. Ja einige be-haupteten gar, ein gewißeS Brausen oder Zischen des Mee-res, welches nach ihrer Meynung beym Eintauchen derSonne entstehen mußte, gehört zu haben. *

§- Z-

Man sah ohnstreitig gar bald ein, daß der Mondzuweilen gleich nach Untergang der Sonne, zuweilen aberauch erst kurz vor deren Anfänge am Himmel erschien;daß er den Stern, bey welchen man ihn heute stehensah, am daraus folgenden Tage verlassen und weiter ge-gen Morgen gerückt war; bey den übrigen Sternen be-merkte man dieses Zurückbleiben noch nicht: daher schloßman mit Recht auf eine besondereBewegung desMondS,dievon Abend gegen Morgen geschähe: und dieß war die er-ste astronomische Entdeckung.

Auch die verschiedenen Gestalten des Monds warenden ersten Sternkundigen eine merkwürdige Erscheinung.Daher gieng ihre erste Bemühung, in dieser Rücksicht,bloß dahin, diese Erscheinung gehörig zu beobachten undden daraus folgenden Schluß zu ziehen: wenn derMond bald nach dem Untergange der Sonne untergeht:so erscheint er bloß wie die einwärts gebogenen Hörnereines Ochsens, welche ihre Spihen allezeit gegen Mor-gen, ihren runden Theil hingegen oder den Bauch gegenAbend kehren; etliche Tage darauf stehet er beym Un-tergänge

* 6eogispli. I.. III.