Von den ältesten astrorr. Entdeckungen. 59
müden, unsere 2lufmerksamkeit unterhalt und eine Men-ge jener lichten Punkte unserem Sinnen entziehet: nureinige, der ersten und zwoten Größe, haben die Ehreneben ihr zu erscheinen und sie zu Bette zu begleiten.Endlich erscheint Amorens purpurfarbene Equipage;die Nachricht von Titans Ankunft erschallt durch denganzen Himmel; Eatsna und alle ihre Untergeordne-ten verbergen sich; Eiran erscheint und erfüllt den Him-mel aufs neue mit seiner Gegenwart. Solche majesti-sehe Erscheinungen mußten freylich die noch schlum«mernden Menschen der ersten Welt zur Aufmerksamkeitund Bewunderung reizen.
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Also erlangten die Menschen zu allererst eine Kennt-uiß von der scheinbar täglichen Bewegung der Sonneaus Morgen gegen Abend: aber man verweilte nicht,mit dieser allgemeinen Erfahrung auch jene, vermögewelcher sich alle übrige Sterne ebenfalls, wie die Sonnevon Aufgange gegen den Niedergang zu bewegen schie-nen, zu verbinden. Den Himmel betrachtete manzuerst als ein auf der Ebene* ausgerichtetes Zeltdach.Dann stellte man sich ihn unter einer ausgehöhlten Deckevor, die sich mit allen daran gehefteten Lichtern, dieSonne selbst nicht ausgenommen, täglich einmal vonMorgen gegen Abend umwendete. Aber nun entstand
C 4 sogleich
* ptückie sagt: die morgenländischcn Völker nennen dieErde Isöc/; und hieraus ist unser Wort labte entstanden :denn es ist bekannt, daß man die Erde nur noch vor ei-nigen Jahrhunderten fast durchgängig für eine mit Wasserbegrenzte ebene Flache hielt. 8pectacte cle I-, t^amre. 1°.IV. seconcle parrie. emr. z. Diese Worterklarung scheintzwar nicht ganz ungegründet: aber derVerfasscr sagt nichtin welcher orientalischen Sprache man das Wort lebetfindet. Daher würde er wohl gethan haben, wenn er dieQuellen, woraus er geschöpft richtiger angezeigt hätte:denn so können wir ihm nicht völlig Glauben beymessen.