Von der Erfindung der Sternkunde, zz
besondere Maschine Ln Gestalt der Himmelssphare der-fertigt hak.* Auch findet man, daß Fohl, welchesder erste jener iknumerbrochenen Reihe aller bekannten chi-nesischen Beherrscher war, die Sternkunde selbst überalles hochschatzte: denn aus den Nachrichten von ihm er-hellet, daß er nicht nur die wahre Gestalt der Himmels-körper und deren Bewegung verstand, sondern auch selbstastronomische Tafeln berechnete;** und dieser Fohr leb-te, nach angeführter Nachricht um das Jahr 2952 vorChristi Geburt. Man darf an der Zuverläßigkeit die-ser Geschichre keinesweges zweifeln: denn die Chineserhielten ihre Jahrbücher zu allen Zeiten sehr heilig. Dieganze Zeit ihrer Geschichte ist in lauter sechzigjahrigePe-rioden abgetheilet, von welchen die erste von dem -Ho-ang-Ti, und daher beynahe von dem Fohr anfangt.Auch hat man die Gewißheit gedachter Zeitrechnung ver-mittelst vieler von den alten Chinesern ausgezeichneterastronomischen Begebenheiten, die man sehr genau be-rechnet hat, hinreichend bestätigt.
Nun wollen wir zwar zugeben, daß die astronomi-schen Tafeln des Uu-Chi sowohl als dessen Himmels-sphäre sehr unvollkommen und plump gewesen sind: al-lein deswegen muß man doch zugeben, daß man dieSternkunde in China schon zooo Jahr vor ChristiGeburt kultivirt hat.
Endlich wird auch das Alterthum des Fohi durchdie Zeitrechnung der Tartaren bestätigt. Diese rechnennach Perioden von 60, von 1 8o und von rovoo Jah-ren; und wenn man gedachte Perioden zusammen zählt:so erhält man eine überaus große Zahl, welche aber, nachunserer gewöhnlichen Verfahrungsart reducirt, nicht
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*' Ebendaselbst, x. 18 -
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