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1 (1777)
Entstehung
Seite
31
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Von der Erfindung der Sternkunde, z i

rade die Punkte beyder Sonnenwenden. Hätte man nundergleichen Bemerkungen erdichtet: dann könnten sie un-möglich mit den heutigen astronomischen Berechnungenso genau zusammen treffen.* Folglich können wir ausbereits angeführte». Gründen von den Schaltjahren derPersier füglich annehmen, daß die Sternkunde bey die-ser Nation schon UIN das Jahr Z209 vor Christi Ge-burt in großen Ansehen stand.

Eben das laßt sich auch von den Indianern behau-pten. Diese theilen die Geschichte der Welt in vierZeitalter ein: das erste enthielt nach ihrer Rechnung1728000; das zweyke 1290000: das dritte864200;und das vierte, welches sich mit dem Ursprünge ihrerSternkunde anfangt, betrug im Jahrs 1762 nach Chri-sti Geburt, 486z Jahre. Nun erhellet aus dem aus-serordentlich großen Unterschiede zwiscben diesem letztemund einem jeden der vorhergehenden Zeiträume hinläng-lich , daß die erstem entweder ganz erdichtet oder wenig-stens durch ungemein kleine Revolutionen ausgedrucktsind: aber von dem letztem Zeiträume weiß man, daßer in der That eben solche Sonnenjahre, wie wir zäh-len, enthält. Und wenn »vir 1762 davon abziehcn: sofallt der sichere Anfang astronomischer Kenntnisse bey denIndianern um das Jahr ; 101 vor Christi Geburt.

Ucbrigens findet inan auch bey dem sNolotiiäuseine Beobachtung der Plejaden: und diese scheint eben-falls von den Indianern her zu kommen. Denn man»veiß aus Hiobs Geschichte, daß dieses Gestirn bey Asi-ens allerältesten Völkern bekannt war,** und daß eini-ge derselben das Hervorrücken dieses Gestirns aus des.Sonnenstralcn Mn Kennzeichen des Anfangs einesneuen Zeitraums machten.*** Nun merkt Ptolo-

mäus

* 2tn» B. 9. Absch. §. 10.

* * 2ten BhtH-Iibscd. §. 7. 8>

*** tla äle nsrsl. c. 21.