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1 (1777)
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29
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Von der Erfindung der Sternkunde. 29

Nachricht auf das Jahr rrzq. vor Christi Geburt.Nun wird zwar die Zuverläßigkeit gedachter langen Rei-he jener babylonischen Beobachtungen von keinem glaub,würdigen Zeugen als bloß von dem einzigen Porphy-rirrs, welchen Simplicius anführt, bestätigt; undman könnte sie dem ersten Anscheine nach mit einigenneuern Gelehrten für untergeschoben halten: allein wirwerden im zweeten Bande dieser Geschichte, welcher alleim ersten Bande vorgetragene Sachen gehörig erläuternsoll, gedachte Zweifel mit den glücklichsten Erfolge be-streiten, und die Gewißheit der Nachrichten des Siitt-plicius hinlänglich ^-leuchten können. Man schließt fer-ner aus den noch übrigen Bemerkungen des berühmtenAstronomen, Verostis, daß die Chaldäer um das Jahr247 z vor Christi Geburt nach Sonnenjahren zu zäh-len angefangen haben.Wir wißen wohl, daß einigeGelehrte dieses Volk eines sonderbaren Stolzes, wegenihrer übermäßig großen Jahrzahl, die sich auf47)000beläuft, beschuldigen: ctllein man bedenkt hierbei- nicht,daß diese Jahre viel kleinere Zeiträume als die gemeinenSonnenjahre waren; cs waren Mondenrevolutionen, wel-che, wenn man sie gehörig redurirt, jene angeführte Zahl^ Z47g geben.

Hieraus erhellet nun zwar, daß die Chaldäer denHimmel später als die Aegyptier zu beobachten angefan-gen haben. Allein da jene demohngeachtet schon 247zJahr vor Christi Geburt die Größe des Sonnenjahresziemlich genau kannten: so folgt zugleich, daß die Ge-nauigkeit im Beobachten bey den Chaldäern früher alsbey den Aegyptiern gehan'ühabt worden sey. Daher schließtman billig, daß auch bey jenen die ersten rohen Begrif-fe der Sternkunde und die seichten Beobachtungen früherals bey diesen statt finden müssen; ob es uns hierinne

gleich

ater Band, Absch. 6. Z. 5.