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1 (1777)
Entstehung
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22 Von der Erfindung der Sternkunde.

durch einen sehr hohen Grad, weil sie von den meisten Ge»schichtschreibern und Dichtern des Alterthums als einsunbezweifelte Wahrheit vorgetragen wird. Wollte mannun Hen Nachrichten desGuidas Glauben beymessen:so würde man sagen können, Atlas habe ohngesehr umdas Jahr 2620 vor Christi Geburt gelebt; allein manweiß, daß Gttidas hierinne geirrt hat. Und die Zeit-rechnung nach ägyptischen Königen, welche sich bis da-hin erstreckt, wie auch die nicht geringen astronomischenKenntnisse, die man schon um selbige Zeit besaß, gebendeutlich zu erkennen, daß man gedachten Atlas undUranus, als die Urheber der Sternkunde in weit alternZeiten ans zu suchen hat.

Die Mauritanier oder Atkantier sind ohnfehkbar einälteres Volk als die Akzeptier: denn die Götter der er-stem, welche der sicilianische Diodorus beschrieben hat,waren eben dieselben, welche Aegypten, Phönicicn, undGriechenland anbeteten; und es ist sehr zu vermuthen,daß diese verschiedenen Nationen alle von einem gemein-schaftlichem Stammvater entstanden sind. Auch ist zuvermuthen, daß der atlantische Götterdienst mit jenemEinbrüche der Völker, von dem Plato in seinem Tiruäoredet, nach Aegypten, Äthiopien, und Phönicien ge-bracht worden seyn mag. Von diesem unzählbaren Vol-ke, welches aus der Insel des Arlanrs fortwand erte,begab sich ein großer Theil nach den südlichen bändernvon Europa, wie auch nach Asia und Afrika, indemes, nach dem Ausdruck des bereits gedachten siciliani-schen Diodoro " den ganzen Erdkreis seiner Botmäßig-keit unterwarf: daher kam es auch, daß man alle Heer-führer der damaligen Zeit für Abkömmlinge des Arlanrshielte, und daß selbst die meisten Griechen ihre alten Hel-den zu dessen Geschlechts rechneten.

§. 5. Es

* liiü. univerk. 1. I. Ickb. III.