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1 (1777)
Entstehung
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4 Vorläufige Betrachtung.

ten mit einem gleichförmigen Fluge empor geschwungen:die Unwissenheit, welche oft Jahrhunderte den Erdkreisbeherrschte, hat zuweilen die nützlichen Bemerkungen undden Fleiß der Vorfahren ganz vergraben und der Ver-gessenheit einverleibet; dann erforderte es viel Mühe,wenn man die Bahn aufs neue brechen und den fast ganzverschwundenen Fußsiapfen der Alten Nachfolgen wollte.Bald beschäftigte man sich mit einer einzigen Beobach-tung Jahrhunderte, und dieß waren die nützlichsten Be-mühungen, auf die wir noch heut zu Tage, das Gebäu-de der Sternkunde gründen; bald verglich man die vor-her angestellten Beobachtungen mit einander; man erdich-tete Systeme, welche den darauf folgenden Tag wiederübern Haufen geworfen wurden: aber einige große Ge-nies bemerkten doch auch schon damals Wahrheiten, wel-che ein großes Licht über die Nachforschungen der Nach-welt auögossen. Gegenwärtiger Zustand dieser Wissen-schaft ist überaus herrlich und bewundenswürdig: er giebtzu erkennen, wie viel der menschliche Verstand, wenner sich durch Jahrtausende hindurch wirksam bezeugt,und gleichsam aus mehrern Kräften zusammengesetztwird, zu ergründen fähig werden kann.

Die Sternkunde hat also hauptsächlich dreyerlcyDinge zum Gegenstände: die Beobachtung der einzelnenhimmlischen Begebenheiten; das Resultat, welches sichaus der Vergleichung jener einfachen Erscheinungen er.giebt; und die philosophische Untersuchung derselben, oder,welches gleich viel ist, die Erklärung jener Begebenhei-ten aus den bestimmten Gesetzen der Bewegung.

Beobachten heißt in dieser Wissenschaft so viel alsden Punkt der scheinbaren hohlen Hinunelskugel bestim-men, wo sich ein Stern in dem Augenblicke, da manauf ihn Acht giebt, befindet. Beziehet sich nun diese

Be-