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1 (1777)
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Vorläufige Betrachtung.

Bemerkung auf Sterne, die ihren Ort gegen einandernicht verändern: so ist eine einzige Beobachtung so lan-ge gütig, bis man gewahr wird, daß ein Stern, wel-chen man unbeweglich zu seyn glaubte, seinen relativenOrt verändert hat. Hingegen, wenn sich unsrer Beo-bachtung auf einen Stern beziehet, der unter den übrigenherum zu irren scheint: so wird man ihn zwar heute Keyeinem unbeweglichen Sterne erblicken und seinen Ort amHimmel bestimmen können: allein hieraus weiß mannoch nicht, wo er morgen anzutreffen seyn wird; manweiß nicht, wohin er seinen Lauf die folgenden Tagenimmt: folglich muß inan in diesem Falle die Beobach-tung so lange fortsetzen, bis man den Weg, welchen ergehet, hinreichei,d genau bestimmen oder beurtheilenkann. Unmerklich kleine Irrthümer, die kein mensch-lich Auge zu vermeiden fähig ist, und andere Umständeverursachen, daß man nach langer Zeit beträchtliche Ab-weichungen von der einmal bestimmten Bahn eines be-weglichen Sterns bemerkt: daher muffen dergleichen Be-obachtungen auch noch heut zu Tage fortgesetzt und dieeingeschlichen Fehler ausgemärzt werden. Auch ist ausdiesem Grunde zu bedauern, daß die Beobachtungenvieler alten Völker, von welchen man noch in ihren An-nalen einige Spuren findet, durch die verderblichen Krie-ge und Barbarey verwüstet worden find. Oft wurdenauch die vortheilhaftesten Beobachtungen und die daraushergeleiteten erhabene Wahrheiten durch den Aberglau-ben unterdrückt; die Bibliotheken wurden aus Rachgier-de verbrannt: und auf solche Art hat inan die Beobach-tungen der hiinmlischen Erscheinungen mehr als einmalvon vorne anfangen muffen.

Resultate sind Wahrheiten, welche aus einer einzi-gen oder mehrern Beobachtungen unläugbar fließen. Sofließt zum Beyspiele aus vielen Beobachtungen der be-

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