Vorbericht.
treffend: ersetzt sic in das warme Klima, welches die Ner-ven und Lebensgeister der Menschen, die aus Norden dahingezogen scycn, erschlafft und trage gemacht habe; HerrBaillv vermiss! die Aufnahme der Mathematik, als die See-le der Sternkunde, nicht: und ohne diese würden auch dieEuropäer in derselben wenig Progreffen machen; aberein Beweis, daß man wenigstens in Aegypten Mathematiklernen kann, war Pythagoras, Euklid, Apollonius.
Dann begreife ich auch nicht, warum ich das Buch:Chronologische Altcrthümer der ältesten Königreiche vonAnfänge der Welt durch fünf Jahrtausende u s. w- vonJohn Jackson, welches der Herr Professor von lwindhcm,zu Erlangen übersetzt hat, und welches 1756 zu Nürnbergerschienen ist, nicht angeführt finde, da er es doch vhnfthl-bar gut hatte gebrauchen können; man findet darinnc au-ßer andern nützlichen Nachrichten des Alterchums, eineausführliche Beschreibung der ägyptischen Hieroglyphenund dcs Grabtempcls des Königs Gsymanduas: und vondiesen Dingen konnte in gegenwärtigem ersten Bande nochverschiedenes beygcbracht werden; zumal da jenes Werküberaus weitlauftig und nicht für alle Leser geschrieben zuseyn scheint.
Die französische Urkunde der gegenwärtigen Geschichtedes Herrn Lailly bestehet in einem ziemlich großen Quart-bandc und ist in zween Thcilen abgcfaßt. Der erste tragtdie ganze Geschichte in einer zusammenhängenden Rede vor:der zwecte hingegen, der starker als der erste ist, enthaltdie Erläuterungen des ersten. Da aber diese Gestalt einesBuches bekanntermaßen sehr unbequem ist: so hat man eslieber in zween Oktavbände abtheilcn wollen; zumal, da esein jeder nach Belieben auch in einen Band binden lassenkann; der zwecte konnte gegenwärtige Messe nicht ganz fer-tig werden: aber er wird nächstens Nachfolgen denn ohnediesen wird man schwerlich von dem, was Lmilly geleistethat, ««heilen können.
Einige