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1 (1777)
Entstehung
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Vorbericht.

Erdflache an: so bekömmt man für den Inhalt des Meeresiio/zy Billionen cubischcToisen. Man kann zufrieden seyn,wenn die ersten Ziffern richtig sind: und da hat sich die Men-ge des Wassers zur Zeit der Eündsiuth zu der Menge desgegenwärtigen Wassers der Erde verhalten, wie 5:1; alsomußte Gott 40O ovo Billionen Kubictoiscn Wasser bcymEinbrüche der Sündfluth aufs neue schaffen und bcy derenAblaufe durch ein Wunderwerk wieder vernichten: denn soviel Wasser konnte die Atmosphäre nicht in sich nehmen.

Herr Bailly hat, wo ich nicht irre, seinen Plan vor-trefiich dnrchgedacht; und gesetzt auch, daß der Gcschichts.kundige, dem man frcylich die Beurtheilung dieses Buchsüberlassen muß, die angenommene Hypothese nicht überalltriftig genug finden sollte: so werden doch die rühmlichenBemühungen, mit welchen der Herr Verfasser so viel india-nische, chinesische und andre Nackrichten sogar aus unge«druckten Urkunden liefert, wie auch seine witzigen Bemerkun-gen nicht ganz mißfallen. Mir war es wenigstens eine Lust,wenn ich mich mit demHerrnVerfasser in jene altenZeiten ver-setzt und die ersten Gründe erhabener Wahrheiten legen sah.

Ein anscheinender Widerspruch, den ich in dem zweetcnBande bemerkte, war dieser, daß Herr Bmlly die i;6oJahre, in welchen, nach den chinischcn Traditionen, fünf-zehen Fürsten vor der großen Fluth meiner Reihe den Erd-kreis beherrscht haben sollen, läugnet; maaßen kein Menscheinen Thron 100 Jahr und drüber besitzen könne, undohnfchlbar auf drcymonathliche Jahre zu reduciren seycn:gleichwohl findet er in dem hohen Mcnschenalter der Pa-triarchen des Moses und Josephus keine Schwierigkeitund nimmt die 1000 Jahre des Merhusalah für wirklicheSonnenjahre an; diese Fürsten waren ja nach seiner Hy-pothese die Patriarchen des Mosxs selbst?

Mir scheint ferner die Bemerkung des Verfassers überdie Ursache des schlechten Zustandes der Sternkunde bcyden Indianern, Chinese^ Chaldäern und Aegypticrn nicht

treffend: