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Andeutungen zur Kritik der neuesten Königlich preußischen Zoll- und Verbrauchssteuer-Gesetzgebung : nebst d. preuß. Zoll- u. Verbrauchssteuer-Tarife
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durch die Leichtigkeit, mit der, nicht nach dem Gesetze,sondern nach dem Verwaltungsgebrauche, Dürftigere einegänzliche Befreiung erlangen konnten. Insofern dagegendie Preußische Personalsteucr alle Einwohner, nach völliggleicher Bestimmung, anzieht, ergicbt sich von selbst, daßdurch sie besonders die begüterte Volksklasse eine kleineAbgaben-Verringerung erhalten hat.

Endlich erwachst noch jeder nicht AltpreußischenProvinz des Staats ein Nachtheil daraus, daß die Cen-tralbehörden, die Ministerien, die Vortragenden und ent-scheidenden Rathe aller General-Vermattungen aus Alt-preußen bestehen; zwar trifft man auf Ausnahmen gegendiese allgemeine Behauptung, aber diese sind so in derHauptstadt des Reichs unter der Mehrheit vergraben, daßdadurch die Regel nicht gestört wird. Dieses fallt um somehr aus, da die größte Masse der Bewohner des Preußi-schen Staates Nichtaltprcußen sind. Bei der Erwägungdieses Punktes ist aber davon gar nicht die Rede, als obim Preußischen Staate nicht an der Spitze der Staats-verwaltung rechtliche, einsichtsvolle, das Staatsbeste red-lich bezweckende Männer ständen; es sind nur nicht solche,die die Schule der Erfahrungen durchgemacht haben, inwelcher die verschiedenen, früher zerftreueten, jetzt vereinig-ten Staatsbürger dem heutigen Zeitpunkte entgegen reiften.Die Altpreußen haben ihre Früchte aus der neuestenpolitischen Katastrophe gearndtet, die Nichtaltprenßengleichfalls; beide sind von sehr verschiedenartiger Natur.Daß aber dieses Mißverhältnis; nicht auf die entferntesteWeise ausgeglichen werden kann, dadurch, daß die Pro-