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wickeln kann. Unter diesem Horizonte liegt der PreußischeStaat, der nicht bei der Diät eines Entkräfteten, sondernnur bei tüchtiger, Leben erregender und kühner Behandlungjedem Ereignisse der Zukunft sich entgegenstcllen darf.
Und um naher auf die Art und Weise zu kommen,durch welche die Verbindlichkeiten der Nation zum Staatezu realisircn und besonders Steuern anzuordnen sind, sowar damals, wie jetzt, die heiligste Liebe zu dem ange-bornen Regentenstamme, die den Bewohnern der Preußi-schen Staaten in jedem Verhältnisse immer so eigen-thümlich zum Verdienst angerechnet werden musste, unddie redlichste Treue für das Vaterland gleich groß, zugleichen Opfern bereit. Wenn zu Friedrichs Zeitengleich die Menschen leichter zu regieren waren, als gegen-wärtig; denn die. Hoheit seines Geistes und die Kraftseines Willens bildeten eine Zaubersphäre, in der allesresignirt Folge leistete: so hat heut zu Tage ein tüchtigesStaatsregiment dagegen unendlich mehr Mittel in Händen,,sein Ziel zu erreichen, als damals. Welcher Geldreichthum,welche allgemeine geistige und bürgerliche Regsamkeit istgegenwärtig in den Preußischen Staaten, gegen damals!Wie hat seitdem das vielseitig gestiegene Bedürsniß des Luxusbesonders die Erhebung der Verbrauchsteuer reicher dotirt!
Doch, um dem Folgenden nicht vorzugreisen, darfdiese Parallel hier nicht weiter geführt, sondern es magnur noch schließlich bemerkt werden, daß damals, wiejetzt, die Autorität des nicht mehr genügend befundenenAlten, nach seinem Wesen und nach seiner Form, inKonflikt gerathen ist mit der Idee des Neuen.—
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