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Andeutungen zur Kritik der neuesten Königlich preußischen Zoll- und Verbrauchssteuer-Gesetzgebung : nebst d. preuß. Zoll- u. Verbrauchssteuer-Tarife
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trachten, sie gelangten zur rechten Zeit gebend und nehmend,zur rechten Zeit sehend und die Augen zudrückcnd undAndersdenkende boshaft verfolgend, zu den ersten Provin-zialstellen. Sie traten selbst in die Mitte von Kollegien,die nach ihrem Standpunkte, wie nach dem Wcrthe derübrigen Mitglieder, die hieraus entstehende Kollcgenschaftgern abgelehnt hätten.

6) Die Untersuchung der Accise- und Zoll-Defrau-dationen und Kontraventionen, und die Verhängung dergesetzlichen Strafen auf beide, waren den zur Rechtspflegebestimmten Behörden entzogen, und einer besondern Ad-ministrations-Justiz vertraut, die unter Zuziehung einesJustitiarius, aus Accise-Ofsicianten bestand; die Straf-gelder machten einen bedeutenden Theil des Dienstein-kommens der letzteren aus, und nach dem ganzen Geisteder Verwaltung konnte sich kein Ofsiciant als brauchbarund weiterer Beförderung werth auszcichnen, als dadurch,daß er nachwies, viele Prozesse gemacht zu haben.

Dem ruhig beobachtenden und immer richtig auf-fassenden Blicke des. gegenwärtigen, so human denkenden,Königs von Preußen entging von dem Augenblicke seinerThronbesteigung an, die. nach dem Vorhergesagtcn noth-wendig gewordene Totalreform des Accise- und Zoll-Wesens um so weniger, da seine persönliche Ansicht auchdie des durch di< liberalsten Gesinnungen hoch verherr-lichten Ministern, des Generaldirektor» und des nacheinem erweiterten Wirkungskreise an seine Stelle getretenenStaatsraths waren. Schon in den ersten Jahren seinerRegierung, als noch der treffliche Mcnken, als Ge-