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oie indirekte Steuer-Erhebung. Hier suchte und fand erfür seine Zwecke die scheinbar am Leichtesten zu bebauendeFundgrube. Während er mit den Mitteln, sie sich zuöffnen, beschäftigt war, und manche Plane gegen ein-ander abwog, entschied er sich unter vielen vorliegenden,für den, welcher ihm empfohlen wurde durch die mächtigeAutorität des von ihm so hoch verehrten Colberts,(dieser hatte in Frankreich ähnliche Einrichtungen ge-troffen,) und durch die Freundschaft für HelvetiuS,der gerade in diesem Zeitpunkte (1764) sich beim Königepersönlich cinfand, und sich eben so sehr auszeichnete, alsgeistreicher Philosoph und als gewandter Finanzier, indemer mit dem seltenen Ruhme der Rechtlichkeit die einträg-liche Stelle eines französischen Finanzpächters niedergelegthatte» Friedrichs Ministerium bildete bei den Berathungendieser Angelegenheit eine entschiedene Opposition gegendie Vorschläge des Helvetius, in die sich die bedächtigenDeutschen nicht finden konnten und wollten, und hierüberfast aufgebracht, griff denn der König, der den wenigstenWiderspruch ertragen konnte, .rasch durch, indem er einSystem einführte, welches, von allen Ministerien getrennt,unmittelbar unter seiner und einer Menge aus Frankreichher verschriebener Osficianten Leitung, sehr hohe Besteu-rungssatze einführte, der National-Industrie die drückend-sten Fesseln anlegte, indem der König die Traume vomFlor der Fabriken zu realisiren wähnte, und den Mono-pol-Handel mit Kaffee, Taback u. s. f. dem wunderlichenInstitute vorbehiclt. Gegen fünfhundert Artikel de-Lebensbedürfnisses wurden mit der Regie nach und nach
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