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statt der Flachschienen, welche man anfänglich einführen wollte,' sind die Pfähle 5 Fuß von Mitte zu Mitteentfernt von einander eingcrammt worden, und man hat dadurch ein Fünftel derselben erspart, welches einerLänge von 20 Meilen Pfahlbau in dieser Scction gleichzusetzen ist. Die Bahn ist aber doch solider nach diesemSystem geworden, als nach dem früher beabsichtigten.
Es sind 8°"/i!>o Meilen (englisch) mit Pfählen 4 Fuß von einander entfernt erbaut worden, und 13^/,Meilen in 5 Fuß Entfernung; zusammen 22^/, «o Meilen, welche den Oberbau erhalten können, und zwar fürdie Summe von 22,090 Dollars 72 Cents, was durchschnittlich 994 Dollars 18 Cents pro Meile, mit Aus-schluß des Holzes, beträgt.
Die Zahl der eingerammten Pfähle beträgt 51,622 von einer mittlcni Länge von 17Vz Fuß, oder 894,399lausende Fuß Pfahlholz, bei einem Mittelpreise von 3'/.. Cents pro aufenden Fuß, welches 2901 Dollars34 Cents für die Meile an Holz, also das Psahlholz nebst dessen Enrammeu und Zubereitcn zum Oberbau12,010 Dollars 68 Cents pro Meile beträgt.
Die Zahl der zur Vollendung dieser Strecke noch erforderlichen Psälle (5 Fuß entfernt) ist noch 183,744,von lO^'/iao Fuß Länge im Mittel, oder 2,000,246 laufende Fuß, fü' den Mittelpreis von 3'/^ Cents prolaufenden Fuß, und 67,027 Dollars 45 Cents für 87 Meilen, also 7-0 Dollars 43 Cents pro Meile. Dieveranschlagten Kosten, die Pfähle auf dieser Strecke cinzurammen, betrage 81,250 Dollars 21 Cents, oder 933Dollars 91 Cents pro Meile, mit 5 Fuß von einander von Mitte zu Litte entfernten Pfählen.
Diese Veranschlagung kann nicht sehr von den wirklichen Kosten e» fcrnt seyn, weil die Arbeiten alle mitgroßer Sorgfalt auf der ganzen Linie geprüft worden sind, und die Preise nach den Oertlichkciteu bestimmtwurden; Die Contraete sind überdies alle zu den angegebenen Preisen e'geschlossen. Es müssen diesen Winterfür 12 Meilen Pfahlbau in der Grafschaft Steuben, für 3 Meilen in der Grafschaft Chcmuny, westlich vonElmira, und für 10 Meilen in der Grafschaft Tioga die erforderlichen 'solzquantitäteu abgeliefert werden, undzwar für den Mittelprcis von 3 'Z Cents pro laufenden Fuß. Es ist sc r wichtig, alle Pfähle für die nächsteBauzeit vorräthig zu haben, d. h. sie müssen während des Winters znl-reitet und abgeliefert werden, um diegrößeren Kosten zu vermeiden, die im Frühling, im Sommer und währe d der Ernte durch den Transport der-selben verursacht werden müßten. Ferner ist dies nöthig, damit sie so v:l austrocknen, als nöthig ist, um siebei'm Einrammen nicht zu zersplittern. Eichen- und Castanienbauholzpfalle spalten nämlich sehr leicht im ganzfrischen Zustande, und in vielen Fällen verhindern selbst eiserne Ringe un die Köpfe nicht daS Aufrcißeu der-selben unter dem Schlage deö Rammklotzes.
16 Rammmaschincn waren im Laufe des verflossenen Sommers und herbstes in Wirksamkeit. In den ersten3 Monaten, wo die Pfähle nur 4 Fuß von Mitte zu Mitte cingerammt wurden, und wo die Leute noch nichtin gehöriger Anzahl zum Rammen mit der Dampframme eingeübt waren wo man ferner auch nicht eine hin-reichende Menge Pfähle erhalten konnte, rammte jede Maschine kaum ein« englische Meile jeden Monat.
Während des letzten Monats hat jede der Maschinen 1V« Meile scrtic gerammt, in 5 Fuß Entfernung, undsie werden ohne Zweifel jeden der 9 folgenden Monate zusammen 6 Mcilm vollenden.
Geschäftslocal der Ingenieurs der kew-Uork- und Eric-Eisenbahn.
I. W. Cochran, Esguirc. ^
Theurer Herr!
Der vorstehende Brief ist aus dem officiellcn Bericht des Herrn Charles B. Stewart entnommen, derAbtheilungsingenieur an dem Susguehanna ist; er enthält die Auskunft, .welche Sie verlangten, in Betreff derPfahlbauten. Diese Auskunft ist sehr vollständig, und man kann sich dstrauf verlassen. Es wird mich freuen,wenn sie Ihnen nützlich seyn kann.
(Gez.) Edward Miller,Oberingenieur der New-Jork- und Eric - Eisenbahn.
Den 5. April 1841.
Ich bescheinige hierdurch, daß Vorstehendes eine getreue Copie des Originals ist.
(Gez.) T. A. Wakeman.