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Eine Bamberger Baumeisterfamilie um die Wende des 17. Jahrhunderts : Ein Beitrag zur Geschichte der Dientzenhofer
Entstehung
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gebäude zogen sich, durch starke Mauern zugleich in verteidi-gungsfähigen Zustand gesetzt, quer über den heutigen unterenHof. Dazu war das Hauptthor (unweit des jetzigen Portalbauesgelegen) durch eine dreitürmige starke Bastion geschützt, diemit den übrigen festen Verteidigungstürmen dem ganzen Klostereinen wehrhaften burgartigen Charakter verlieh. Dieser reizvollmalerischen Anlage gegenüber, die in ihrer Unregelmässigkeitein Bild ihres allmählichen Entstehens geboten hatte, wirkt der

Abb. 16. Kloster Banz, Grundriss von B. Neumann (1752).

Dientzenhofer'sche Neubau in seiner langweiligen Regelmässig-keit nur um so nüchterner.

Der Gebäudekomplex, wie er heute steht, geht auf vierverschiedene Bauzeiten und Meister zurück:

1. Abtei und Conventsgebäude 1 (Abb. 17) sind unter Joh.Leonh. Dientzenhofer errichtet;

2. die Kirche, erst drei Jahre nach seinem Tode in An-griff genommen, ist wohl seinem Bruder Johann zuzuschreiben;

1 Der vom Hofbaumeister Fink zu Anfang d. 19. Jahrhunderts an-gefertigte Grundriss befindet sich in der Sammlung Dros.