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hofers angenommen hatte, gewinnt man eine gute Vorstellungaus einem Kupferstich (Abb. 15) in Meisners Städtebuch von1678. * 1 Der dort gegebene perspektivische Aufriss der Gebäudelässt sich auf seine Richtigkeit prüfen und mit dem heutigenBestand in Beziehung bringen mit Hilfe eines erhaltenen Original-planes 2 Balth. Neumanns (Abb. 16), auf welchem in leiserStrichelung der Grundriss der ehemaligen Wirtschaftsgebäudedes Klosters eingezeichnet ist.
Der Vergleich ergibt, dass das alte Hauptgebäude (Prälaturund Convent) im wesentlichen die Grössenausdehnung und Lage
Abb. 15. Kloster Banz im 17. Jahrhundert.
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der späteren Abtswohnung hatte; auch die drei Querflügel derheutigen Anlage sind bereits vorgebildet; dagegen war dieKlosterkirche viel weiter nach Osten gerückt, ihre Lage ent-sprach ungefähr dem späteren Conventsbau. Die Wirtschafts-
Jahrhunderts brannte das Kloster ah. Kaum wiederhergestellt, wurde esim Bauernkrieg abermals zerstört. Unter Abt Alexander v. Kotenhan erfolgtesodann von 1529 an der Wiederaufbau. Nach einer kurzen Zeit erneutenEmporblühens gegen Ende des 16. Jahrhunderts fiel es im 30jährigenKrieg einer vollständigen Zerstörung anheim; erst nach 1638 konnte manan die Wiederaufrichtung der Klostergebäude gehen. (Vergl. Theodori 1. c.)
1 Heller, Verzeichnis d. Bamberger topogr. hist. Abb. Bamberg 1841.S. 64, kennt 8 Ausgaben dieses Werkes. Die erste stammt von 1582.
2 Sammlung D r o s.