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Eine Bamberger Baumeisterfamilie um die Wende des 17. Jahrhunderts : Ein Beitrag zur Geschichte der Dientzenhofer
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und zwei Grundrisskonzepte anfertigen müssen, von denen inder Korrespondenz mit dem Statthalter zu wiederholten Malendie Rede ist (1697. 19. März, 23. März). Nur vorsichtig ent-schied sich der Fürstbischof, gestützt auf die Gutachten seinesStatthalters, über die auszuführenden Entwürfe, 1 galt es docheinen Bau zu errichten, der «der Burg und der gantzen Stadteine sonderbahre Zierde» geben und dem «Principalwerk aller-vorderst dienen» soll. Diese ausgedehnte Korrespondenz mitdem Statthalter ist vor allem dadurch von Interesse, dass siein massgebendem Zeitpunkt von den Bau ab sichten des

Abb. 14. Situationsskizze.

Fürstbischofs Kunde gibt: So ordnet er am 23. März eine kleineAbänderung der Fenster an «nach dem er zugleich der meinungbleibe, wann ihm Gott das Leben . . . gebe, den Bau nachdem ersten Concept bis an das Burgthor zu eonti-nuieren».

Die Lage des ehemaligen Burgthors zeigt der Zweidler'scheGrundriss: es ist der Turm, auf den die Treppe des Katzen-berges führt; zu bemerken ist, dass derselbe noch jenseits,

1 Ja, er lässt den Baumeister eigens «mit Zugebung eines Einspäni-gers» nach Mainz kommen, um mit ihm sich nochmals wegen der Ein-richtung der Zimmer und Kapelle zu bereden (Brief 1697, 13. April).