Druckschrift 
Eine Bamberger Baumeisterfamilie um die Wende des 17. Jahrhunderts : Ein Beitrag zur Geschichte der Dientzenhofer
Entstehung
Einzelbild herunterladen
 

Stammbaum.

1. Georg d. J.geb. 1643t 1689

David Dientzenhofer

I

Georg d. Aelt. geb. 1614

2. Job. Leonh.f 1707

3. B. Christoph,geb. 1655f 1722

Kilian Ignazgeb. 1689f 1751

4. Johann,f 1726

Just. Heinr.geb. 1702f 1744

5. Ungenannt

Ueber die Herkunft der Familie Dientzenhofer * 1 erhaltenwir die erste sichere Nachricht durch einen Eintrag im Copula-tionsbuch des ehemaligen Klosters Waldsassen bei Eger imFichtelgebirge; unter dem 25. August 1682 ist dort genannt:Dom. Georgius Diensenhoffer, des allhiesigen Closterbau Ballier,Georgii Diensenhoffer de Aiblingen e Bavaria filius. In derThat erscheint dieser Name in den Aiblinger 2 Kirchenbüchernder ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts zu verschiedenen Malen,und man darf mit einiger Wahrscheinlichkeit annehmen, dassder daselbst unter dem 28. Mai 1614 als Täufling eingetrageneSohn Georgius 3 eines David Dienzenhofer zu Willing 4 mit dem

Litteratur : H e 11 e r, Die Familie Dienzenhofer als Baumeister in Kran-ken. Bericht über denKunstverein zuBamberg'.Bg. 1843.BeilageI. — S chmer-be r , Dr. Hugo, Beiträge zur Geschichte der Dintzenhofer. Prag 1900.

1 Die Schreibart des Namens ist sehr verschieden. Dinzenhofer, Dienzen-höffer, Diensenhover, Dienstenhoffer, Tinstenhoff, Dintzenhoffer etc. ImFolgenden wird die von Gurlitt in die Litteratur eingeführte Schreibweisebeibelialten.

2 Aibling bei Bosenheim in Oberbayern.

3 Ein anderer Georg D., «balneator zu Villing», ist im Jahr 1630 alsVater einer Tochter Anna genannt, er hat nur einen Sohn Matthaeus(get. 26. März 1649) und kann deshalb nicht weiter in Betracht kommen.

4 Dorf zur Gemeinde Aibling gehörig.