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Katechismus des Radfahrsportes
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208
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208 Die Kleidung des Radfahrers; die Toilette der Radfahrerin.

Schuhwerk der Damen beim Radfahren nicht zu klein seinsollte und daß Schnürstiefel den Vorzug verdienen. AlsKopfbedeckung ist im heißen Sommer ein leichtes Hütchenmit Schleier sehr angenehm gegen Staub, Fliegen undSonnenbrand.

Aehnlich dem Gewände des Tourenfahrers ist seinemZweck nach dasjenige des Straßenrenn- oder Distanzfahrers,nur daß derselbe sich entsprechend leichter kleidet und beiheißem Wetter das Jaquet ganz entbehren kann.

Das schnellste Tempo auf kürzere Strecken fährt derBahnwettfahrer, welcher darum der größten Freiheit undLeichtigkeit der Bewegung bedarf und nur im bloßen Trikotfährt, wobei die am meisten angestrengten Knie unbedecktbleiben. Mit Absicht werden die verschiedensten mit einembestimmten Abzeichen (Stern, Adler u. dergl.) versehenenbuntfarbigen Trikots schon aus dem Grunde gewühlt, damitman sich den Fahrer daran merken kann und ihn auch inder Entfernung heim Umjagen der Rennbahn zu erkennenvermag.