Topographie und Kartographie der Nadtouristik.
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Für Deutschland ist der Name des königl. sächsischenGeneralstabs-Topographen Robert Mittelbach mit derFörderung des radtvnristischen Kartenwesens eng verbunden.Seine Prvfilkartcn van Deutschland in Einzelsektionen, vonTirol und von Steiermark haben die Kartenfrage für unsdeutsche Radtouristcn, soweit unser Vaterland in Frage kommt,gelöst. An dem Beispiel des Ausschnittes aus der SektionStraßburg seines Werkes (s. Abb. 87), welches uns fürdie Zwecke des Katechismus zur Verfügung zu stellen HerrMittelbach die Güte hatte, können wir uns ein genaues Bildder Mittelbachschen Profilkarte machen, wenn wir uns nochvorstellen, daß in der wirklichen Karte die Prosilfüllnug rotist, die Flüsse blau und die Grenzen der einzelnen Länder inverschiedenen Farben gezeichnet sind.
Eine Radfahrerkarte muß deutlich drei Punkte erkennenlassen: die Entfernungen, die Oberflächenbeschaffenheit unddie Steigungsverhältnisse.
Wie wir an unserm Ausschnitt sehen, sind die Ent-fern n n g e n in Zehntelkilometern angegeben zwischen Punktund Punkt. Sv sind an der westlichen Kartengrenze vonLinx bis nach Rheinbischofsheim 4.2 llin, von Rheinbischofs-heim nach Ncu-Freistett l.s Irm, von Neu-Freistett nachMemprechtshofen 3.? km u. s. w.
Die Oberflächenbeschaffenheit, die Decke der Straße,ist durch eine starke oder schwache Profillinie bezeichnet.
Links unten steht der Schlüssel in drei kleinen Zeich-nungen, für gute, mittelmäßige und schlechte Straßendecke.Vergleicht man nach dieser Richtung die Strecke von Achernüber Ottenhofen und Allerheiligen nach Oppenau, so findetman in einem Zuge alle drei Arten dargestellt.
Was das Gerippe anderer guter Landkarten enthält, fehltbei den Mittelbachschen Karten nicht und sind hierfür gutgewählte Zeichen eingeführt. Ortschaften, einzelne mensch-liche Wohnstätten, Fabriken, Mühlen, Verkehrswege, Wirts-häuser, Wälder, Eisenbahnstationen sind immer als solchedeutlich bezeichnet.