Zubehörteile und Ausrüstung.
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starkes und zu häufiges Bremsen sehr bald seinen Vorderrad-gummi ruinieren würde und es sich mit einiger Uebung vor-züglich durch Gegentreten bremsen läßt, ohne daß der Gummiin Mitleidenschaft gezogen wird. Dementsprechend sind auchdie vorhandenen Bremsen möglichst so eingerichtet, daß sie demPneumatik möglichstwcnigSchadeuzufügen, wenigstens ist diesBestreben bei allen Neuerfindungen dieses Gebietes ersichtlich.
Es giebt Vorder- und Hinterradbremsen, jedoch wirdallgemein die Vorderradbremse vorgezogen. Das bereitsvon uns beschriebene Hebelsystem ist fast allen gemeinsam,verschieden meist nur die Gestaltung der mit der Laufdeckedes Pneumatiks in Berührung kommenden unteren Fläche.
Abb. S4. Pnciimiitische Hinterradbrrmsc.
Tie einfachste Gestaltung ist eine entsprechend der Formder Laufdecke gewölbte Metallplatte, statt deren bei anderenBremsen ein Gummiwürfel, ein kleines Gummizahnrad, eineBürste eintritt. Sehr zweckmäßige Konstruktionen sind solche,bei denen sich das Ende der Bremsstauge in zwei Arme teilt,welche entweder zwei Gummirollen tragen oder wie bei derneuen Hengstenbergschen Tellerbremse zwei um eine Quer-achse drehbare, konvexgewölbte Teller äufweisen, wodurch derPneumatik ohne Beeinträchtigung der Bremsfähigkeit be-deutend mehr geschont wird, als bei den andern Arten. Beider Hengstenbergschen Tellerbremse werden die tellerförmigenRollen in rotierende Bewegung gesetzt "und bewirken durch