Yttrotantalit. Yttrotitanit.
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die Formel Y t 'Sa, doch findet bei den verschieden gefärbten Varie-täten Verschiedenheit statt. Im Allgemeinen wird etwas Tantalsäuredurch Wolframsäure und Uranoxyd, Yttererde durch Kalkerde undEisenoxydul ersetzt; der gelbe Yttrotantalit enthält bis 1,2 Wolfram-säure, 3,2 — 6,6 Uranoxyd, der braunschwarze bis 2,6 Wolframsäure,1,1 Uranoxyd, 3,3 Kalkerde, der schwarze bis gegen 6,3 Kalkerde,8,3 Wolframsäure und nur 0,5 Uranoxyd. Vor dem Löthrohr sindsie unschmelzbar, in Phosphorsalz erst nach längerem Blasen löslich.Von Säuren werden sie nicht, wohl aber durch Schmelzen mit sau-rem schwefelsauren Kali zersetzt. Sie enthalten oft Spuren vonFluor. (Schweigg. Journ. XVI. 451.) Z.
Yttrotitanit nennt Scheerer ein in derben rundlichenStücken, welche eine vollkommene, zwei undeutliche Spaltungsflächenzeigen, im Gneiss bei Arendal vorgekommenes Mineral. Dasselbe istin Splittern braunroth durchscheinend, braunschwarz, als Pulver grau-braun, hat kleinmuschligen bis unebenen Bruch, auf der vollkomme-nen Spaltungsfläche Glasglanz, die Härte 6,5, das spec. Gew. 3,69.Das Löthrobrverhallen ist das des Titanits, doch zeigt er einen be-trächtlichen Eisengehalt; in der Wärme verändert er sich wenig. Diequalitative Untersuchung ergab Kieselerde, Titansäure, Kalkerde, Yt-tererde, Eisenoxyd, Mangan, Thonerde, Talkerde, Nach einer quan-titativen Bestimmung stellte A. Erdmann dafür die Formel (3Ca s Si 2-f-RSi) + Yfi 3 auf, worin S Eisenoxyd und Thonerde und geringeMengen von Manganoxyd und Ceroxyd bedeutet. (Poee, Ann. LXW.459; Jahresber. XXV. 328.) Z.
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