Xanthophyllit.
Xtlit.
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wird er trübe, ohne zu schmelzen. In Borax und Phosphorsalz löst ersich zu einer heiss grünen, kalt farblosen Perle. Von Salzsäure wirder schwer zersetzt. Die chemische Zusammensetzung wird nach Ram-melsberg's Interpretation von Meitzendorf's Analysen ausge-drückt durch die Formel: [3 (RSi + R 3 'Äl* ) + H] + Ä7H 3 , worin
R Magnesia, Kalkerde, Eisenoxydul und Natron bedeutet. (Pogg. Ann.L. 654, LVilf. 165. Rammeisberg, Handwörterb. d. ehem. Tb. d.Min. I. Supplementbd.) Z.
Xanthoprote'insäure C 17 H 12 N 2 0 6 entsteht nach Mulder(Journ. f. prakt. Chem. XVI. 299) durch Behandeln von Prote'i'nsub-stanzen mil Salpetersäure. In getrocknetem Zustande bildet die Xan-thoprote'insäure eine schöngelbe Subslanz, die sich in kaltem Wasser,Alkohol und Aether nicht, in siedendem Wasser nur in sehr geringerMenge löst. Sie hinterlässt beim Verbrennen eine voluminöse Kohle,welche ohne Ruckstand verbrennt. Sie verbindet sich mit Basen undSäuren; mit Alkalien und alkalischen Erden giebt sie rothe Lösungen.
R. Wgr.
Xanthorhamnin C 23 H 12 0 14 findet sich nach Kane (Journ.für prakt. Chemie XXIX. 481) in den dunklen persischen Beeren(Rhamnus tinetoria). Es erscheint als dunkle, extraetähnlicheMasse, die sich leicht in Wasser und Alkohol, aber nicht in Aetherlöst. Nach Preisser's allerdings sehr zweifelhaften Angaben ist dasXanthorhamnin oder RhamneTn ein Oxydalionsproduct desRhamnins, C li H 11 Ox, zwischen welchen sich nach Kane nochdas Zwischenglied, das Chrysorhamnin C Z3 E 11 0 11 , befindet.
R. Wgr.
Xanthorrhea hastilis. Das Harz dieser Pflanze, das unterdem Namen Yellow-Gummi von Botany-Bay erhalten wird, ist vondunkelgelber Farbe; die des Pulvers ist grünlichgelb. Beim Kauenwird es weder gelöst, noch hängt es sich an die Zähne; es schmecktschwach zusammenziehend und aromatisch, wie Benzoe, und riechtnicht unangenehm. Bei gelindem Erhitzen schmilzt es und verbreitetden Geruch nach Tolubalsam; bei stärkerem Erhitzen brennt es mitstark russender Flamme. Es enthält Spuren eines ätherischen Oeles,welches man bei der Destillation des Harzes mit kohlensaurem Natronund Wasser erhält. Vergl. Pharmaceut. Centralblalt, 1846, 248. BeimBehandeln mil Salpetersäure giebt dieses Harz nahe die Hälfte seinesGewichtes an Nitrophenissäure (Pikrinsäure). Vgl. Stenhouse. Journ.f. prakt. Chem. XLV. 56. R. Wgr.
Xanthurin, Sulfäthylessigsäure, C 4 HjS0+ C\H 3 0,, bildetsich nach Couerbe bei der trocknen Destillation des xanthogen-sauren Bleioxydes. Es bildet eine farblose Flüssigkeit von eigenthüm-lichem, nicht widrigem Gerüche und von mildem Geschmacke. Spec.Gewicht == 1,012. Mit einer alkoholischen Lösung von Kali zusam-mengebracht zerfällt es in essigsaures Kali, Schwefel und Alkohol.
R. Wgr.
Xylit C 12 H 12 0 5 = 2C 2 H a O + C 8 H O ä . Die Abscheidungdes Xylits ist schon iu diesem Bande S. 146 bei dem Art. Mesit