Terpentinöl.
Thaü.
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und Lisi, Annal. d. CLem. u. Pharm. LXVII. 362.) üeber die Zer-setzungen mit Gblorwasscrsloffsäure u. s. w., s. d. Art. Tereben.
R. Wgr.Terpentinsäure, s. Torcbylsäure.
Terra foliata lartari ist der allere pbarmaceutische Namefür essigsaures Kali; Terra foliata tartari orystallisata ist essig-saures Natron. R. Wgr.
Terra japonica. s. Calechu.
Terz, der dritle Ton von einem angenommenen Grundion auf-wärts gerechnet, Sie ist gross, wenn sie aus zwei grossen Tonstu-fen besteht, z. B. c — e; klein, wenn sie aus einer grossen und einerkleinen Tonstufe besteht, z. B. c —es; übermässig, wenn sie zweigrosse und eine kleine Stufe enthält, z.B. c — cis\ vermindert, wennsie zwei kleine Tonslufen umfasst, z. B. c — eses. Vorzugsweise nenntman den drillen Ton der diaionischen Tonleiter Terz; sie ist conso-nirend. B. H.
Tesseralkies nennt Breilhaupt ein in regulären Oclae-dern oder Würfein krystallisirendes, nach den Würfelflächen spallba-res, sprödes, zinnweisses, stark metallglänzendes Mineral, das nachScheerer eine Arsenkobaltverbindung von der Formel CoAs z ist,worin jedoch oft geringe Mengen von Kobalt durch Nickeloxyd undEisenoxydul ersetzt werden; im Kolben erhitzt giebt er ein Sublimatvon metallischem Arsen, das bedeutender ist, als das des Speissko-balts; im Uebrigen ist das Löthrohrverhalten ganz dasselbe. (Poag.Ann. IX. 115.) Z.
Tetrathionsäurc, s. d. Art. Unterschwefelsäure.
Tliarandit nennt Breithaupt eine Varietät des Bitlerspalhswegen ihres Vorkommens bei Tharand unweit Dresden. Z.
Thau, der bekannte wässrige Niederschlag aus der Atmo-sphäre, welcher sich am Abend und während der Nacht bildet, undPflanzen, sowie andere, im Freien befindliche Körper in Gestalt vonTropfen überkleidet, Nach den Untersuchungen von Wells und Mel-loni wird er hervorgerufen durch die Wärmestrahlung der Körper,welche dem freien, heiteren Himmel ausgesetzt sind; diese erleidendabei eine Temperaturerniedrigung, entziehen in Folge dessen denangrenzenden Luftschichten Wärme und bewirken, dass die in ihnenenthaltenen Dünste das Maximum der Expansivkraft übersteigen, intropfbaren Zustand übergehen und sich an nahe Körper absetzen.Sinkt die Temperatur unter den Gefrierpunkt, so bildet sich der Thauzum Reif aus. Alles, was die Wärmestrahlung verhindert, wie eineschützende Decke von Stroh, Reisig, Rauch u. s. w., verhindert dieBildung des Thaues und des Reifes auf darunter befindlichen Ge-wächsen. (S. An essay on Dew and several appearances connectedwilh it. bv W. Wells. London 1815. Melloni in Annal. de Chirnie
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