Zellulose.
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Koffern usw. anfertigen. Durch Inkorporieren mit indifferentenKörpern, wie Sägespänen, Kalk, Baryt usw. kann der Herstellungs-preis verbilligt werden. Ebenfalls können die Flamme erstickendeStoffe zugefügt werden. Zur Herstellung gefärbter Materialiensetzt man die entsprechenden Farbstoffe zu. So für Weiß: Kalk,Magnesium, Magnesiumoxyd, Zinksulfat, Bleikarbonat und ähn-liche Pigmente. Für schwarze Gegenstände: Lampenruß usw.
Durch Einführung substantiver wasserlöslicher Farbstoffein die wässerige Viskoselösung vor ihrer Regeneration zu Zellulosekönnen diese Massen gefärbt werden. Hierbei ist aber zu berück-sichtigen, daß die Gegenstände nachträglich zu einem Drittelbis einem Viertel ihres ursprünglichen Volumens durch das Trocknenzusammenschrumpfen, so daß der Zusatz des Farbstoffes hiernachberechnet werden muß, um nicht zu stark gefärbte Produktezu erhalten.
Zur Erzeugung von Glanz auf Viskoidmassen bzw. auf daraushergestellten Gegenständen taucht man das fertige Produkt ineine 10% ige Viskoselösung und überführt den Überzug nachherdurch Erhitzen auf 100° in die unlösliche Form. Sollen die Gegen-stände bemalt werden, wie z. B. bei Puppenköpfen, so werdensie nach dem Farbenauftrag in eine Pyroxiliulösung oder einesolche von Azetylzellulose getaucht, um sie hierdurch abwaschbarzu machen, überhaupt kann dies mit Erfolg da angewandt werden,wo eine wasserbeständige Oberfläche gewünscht wird, da Viskose-massen bis zu 14% ihres Gewichtes an Wasser aufnehmen. AlsWärmeschutzmassen werden sie mit Holzmehl od. dgl. gefüllt,solche Gegenstände können dann für Bauzwecke benutzt werden.
Die Formylzellulose ist ein erst in neuester Zeit untersuchterZelluloseester, der nächst der Azetylzellulose wohl der am meistenuntersuchte ist. Im Gegensatz zu dieser wird er bereits aus reinerZellulose durch Auflösen in Ameisensäure unter Zusatz geringerMengen Schwefelsäure erhalten, wie die J. P. Bemberg A.-G.in Barmen-Rittershausen zeigten. Eine andere Herstellungs-weise ist die nach der Nitritfabrik, A.-G. in Köpenick, die zunächstdie Zellulose in Schwefelsäure von 55° Be löst, durch Wasserausfällt und nach dem Waschen mit Wasser in Ameisensäuresekundär löst. An Stelle von Schwefelsäure kann nun auch Zink-chlorid nach den Angaben der Firma genommen werden. Dochhat sich dies anscheinend nicht bewährt, da sowohl Zinkchlorid,wie auch Schwefelsäure neben einer Hydratisation auch noch
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