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2 (1914)
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70
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Die Beizen.

Stunden darin, wobei das Bad erkaltet. Schließlich wird dieüberschüssige Flüssigkeit durch Ausringen, Spülen und Quetschenentfernt und das Zeug in Wasser gründlich abgespült.

Nach dem Pf latschverfahren wird die Baumwoll-Stückware inder Pflatschmaschine oder im Jigger mit Tannin gebeizt, wodurchan Zeit gespart wird. Man läßt die Stücke durch warme Tannin-lösung laufen, preßt sie zwischen Quetschwalzen aus und läßtsie darauf eine bis zwei Stunden liegen. Eine Pflatsch-, Klotz-oder Paddingmaschine, gebaut von C. G. Hauboldt fr. in Chemnitz,

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Abb. 9. Pflatsch-, Klotz- oder Paddingmaschine, gebaut von C. G. Hauboldt jr.

in Chemnitz.

zeigt Abb. 9, sie dient zum Ausquetschen, Seifen, Waschen,Färben oder Imprägnieren von Baumwollwaren.

Die Lacke, die das Tannin mit basischen Farbstoffen bildet,sind allerdings in Wasser unlöslich, doch lösen sie sich in einerTanninlösung auf. Um dies zu verhüten, muß man das Tanninan Metalle binden. Die Tannate sind viel beständiger und lösensich weder in Wasser, noch in Gerbstofflösungen. Gegen basischeFarbstoffe verhalten sie sich ebenso wie freies Tannin, doch sinddiese dreigliederigen Farblacke, die aus Tannin, Metalloxyd undeinem basischen Farbstoffe bestehen, ebenfalls beständiger. Die

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